Energie & Umwelt

Flammenwalze rollt auf US-Atombombenzentrum Los Alamos zu

Das abgelegenen Kernforschungszentrum Los Alamos im US-Staat New Mexico ist die Heimstätte der US-amerikanischen Atombombe. Hier lagern auch über 20.000 Fässer mit zum Teil hochgiftigem plutoniumhaltigem Atommüll. Die Anlage wurde nun geschlossen, als sich der gewaltige Buschbrand (250 Quadratkilometer) dem Atomlabor auf knapp 1,5 Kilometer genähert hat. Die 12.500 Bewohner der umliegenden Orte wurden aufgefordert, sich vor dem Feuer in Sicherheit zu bringen. Dabei wird befürchtet, dass die Hitze des Brandes die Container mit dem Atommüll zum platzen bringen könnte, wodurch das radioaktive Material durch die Rauchwolken des Feuers verteilt werden würde. Die Behörden versichern jedoch, es bestünde keine Gefahr. Alles radioaktive Material sei gesichert und das Feuer befände sich noch mehrere Kilometer von der Lagerstätte entfernt.

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