Technologie

Forscher entwickelt künstliches Fleisch

In den gegenwärtigen Zeiten ist man als Konsument häufig dem eigenen schlechten Gewissen hilflos ausgeliefert. Seien es die aus Sweatshops stammenden Kleidungsstücke, das neueste von ausgebeuteten chinesischen Arbeitern bei Foxconn gefertigte iPad oder die unhaltbaren, vom Gesetzgeber oftmals wegignorierten Zustände in der Massentierhaltung. All dies und noch vieles mehr kann einem die Laune beim täglichen Konsum schon ein wenig verderben. Zwar gibt es viele, denen so etwas einfach egal ist, „Hauptsache billig!“ hier das Motto, aber einige wenige können in absehbarer Zukunft vielleicht auch ohne Gewissensbisse wieder in einen saftigen Burger beißen: und das ohne, dass ein Tier dafür sterben musste.

Denn ein niederländischer Forscher arbeitet momentan an künstlichem Fleisch. Dessen Entwicklung soll noch bis zum Herbst andauern, vorgestellt wurde das Konzept aber bereits jetzt auf einer Wissenschaftskonferenz in Kanada.

Momentan ist das künstliche Fleisch, das die exakte Struktur und den gleichen Geschmack wie herkömmliches Fleisch haben soll, jedoch noch etwas teuer. Insgesamt 300.000 Franken soll der Imbiss kosten. Finanziert wurden diese durch einen anonymen Spender, der aus Sorge um Umwelt und Tier das Projekt finanziert hat. Die Massentierhaltung und die daraus resultierende Fleischproduktion beansprucht aktuell etwa 70% der verfügbaren landwirtschaftlichen Fläche.

(sm)

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