Technologie

Forscher produzieren das kleinste Elektromobil der Welt – auf Nano-Ebene

Die Verlagerung zu erneuerbaren und sauberen Technologien findet auch im Bereich der Mobilität großen Anklang. Forscher aus der Schweiz haben zusammen mit Kollegen aus der Niederlande nun das kleinste Elektromobil der Welt konstruiert. Es ist geräuschlos, emissionsfrei und besteht aus extrem leichten Materialien. Die Rede ist nicht von einem Kleinwagen, sondern von einem Allradfahrzeug, dass nur aus einem einzigen Molekül besteht. Nur 4 x 2 Nanometer ist das kleine Auto groß. Ziel der Chemiker ist es, molekulare Transportsysteme zu entwickeln, um auf der Nanoskala bestimmte Arbeiten verrichten zu können. Dabei bewegt sich das Elektromobil auf einer Kupferoberfläche und wird nach jeder halben Radumdrehung über eine Spitze eines Rastertunnelmikroskops mit Strom versorgt. Wenn jedes der vier Räder gleichzeitig mit Energie versorgt wird, fährt das Nano-Fahrzeug geradeaus, mit kleinen Abweichung, die durch die Schwierigkeit des Prozesses verursacht werden. „Dabei braucht unser Auto weder Schienen noch Benzin; es fährt mit Strom. Es dürfte das kleinste Elektromobil der Welt sein – und dann erst noch mit Allradantrieb“, so Empa-Forscher Karl-Heinz Ernst.

Rückwärts kann das Fahrzeug wegen seines molekularen Designs noch nicht fahren. Mit diesem Erfolg haben die Forscher das Konzept ihrer Forschung bewiesen. Als nächstes wollen die Wissenschaftler Nano-Fahrzeuge entwickeln, die Mithilfe von Licht, wie etwa in Form eines UV-Lasers, angetrieben werden können.

 

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