Wirtschaft

Französische Finanzministerin Lagarde zur neuen IWF-Chefin gewählt

Der 24-köpfige Verwaltungsrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat wie erwartet die französische Finanzministerin Christine Lagarde (55) zur neuen Direktorin gewählt. Damit steht erstmals in der über 60-jährigen Geschichte eine Frau an der Spitze der Institution. Ihre 5-jährige Amtszeit wird am 5. Juli beginnen. Die Personalie ist weltweit begrüßt worden. Am meisten freut sich jedoch Europa, da der IWF derzeit eine bedeutende Rolle bei der Bewältigung der Euro-Schuldenkrise spielt. Lagarde hat auch bereits zugesichert, den eingeschlagenen Weg fortsetzen zu wollen. Aus dem Präsidentenpalast in Paris ist sogar Euphorie zu vernehmen: „Das ist ein Sieg für Frankreich“, so das Urteil von Präsident Nicolas Sarkozy.

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