Technologie

Fraunhofer-Leichtbau-Elektroauto präsentiert

Die Fraunhofer-Forschungsgruppe ist die größte Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa. Vor zwei Jahren hatten sich Forscher von 33 Fraunhofer-Instituten in dem Projekt „Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität“ zusammengeschlossen, um die Elektromobilität nachhaltig voranzubringen. Die in dem zweijährigen Projekt entwickelten Demonstrationsfahrzeuge „Frecc0“ wurden nun beim Abschlussevent am 2. September 2011 in Papenburg vorgestellt. Ziel der Kooperation war es, die deutsche Automobil- und Zulieferindustrie dabei zu unterstützen, sich langfristig einen Spitzenplatz im Bereich der Elektromobilität zu sichern. Das Projekt war vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF mit 34,5 Millionen Euro gefördert worden. Künftig können Automobilhersteller und Zulieferer in Zusammenarbeit mit dem IFAM den Frecc0 nutzen, um neue Komponenten zu testen oder weiterzuentwickeln.

Insgesamt wurden fünf Schwerpunkte bearbeitet: Fragen der dezentralen Energieerzeugung und des Energie-Transports zu den Fahrzeugen, Speicherung der Energie, Fahrzeugtechnik sowie Systemintegration. Darüber hinaus wurden auch neue Wertschöpfungsketten und die Akzeptanz der Elektromobilität berücksichtigt.

Basis dieser beiden Demonstrations-Elektroautos ist der zweisitzige Sportwagen Artega GT. Die Wissenschaftler integrierten dabei eine Vielzahl neu entwickelter Komponenten, beispielsweise einen innovativen Radnabenmotor oder gegossene Spulen. Dazu wurden alle Komponenten mit möglichst hoher Leistungsdichte neu entwickelt und für die Serienfertigung ausgelegt – angefangen bei der Leistungselektronik über die Auslegung der Kühlung bis hin zum Design.
 

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