Themenserien

Freche Frauen führen besser

2 – „Klatsch“ als Basis Ihres Erfolgs

 

Es ist ganz einfach, Männer bringen es mehrheitlich weiter als Frauen, weil sie sich besser informieren!

 

Ja, es ist richtig. Auch Männer klatschen am Arbeitsplatz, etwas anderes ist es nämlich nicht. Aber, und das ist der grundlegende Unterschied zu dem, worüber Frauen am Arbeitsplatz klatschen: Frauen tauschen sich meist über Persönliches, Zwischenmenschliches, Beziehungen, Antipathien und Sympathien aus. Männer hingegen sprechen über Themen wie „Wer sind die Auf- und die Absteiger im Unternehmen“, „Mit wem muss man sich vertragen“, „Wer hat nützliche Beziehungen“, „Welche Jobwechsel stehen an“, etc. Und Sie wundern sich, wenn Männer weiter kommen als Frauen? Männer erfahren sehr viel schneller, wo es Chancen gibt, welche Risiken ihnen drohen. Weil sie täglich, manchmal stündlich darüber klatschen. Faszinierend, nicht? Männer nutzen Klatsch als Erfolgsbasis, meist völlig unbewusst. Es liegt ihnen einfach im Blut …

 

Auch ohne Klatsch gut informiert

 

Das liegt Ihnen nicht im Blut? Aber es stimmt schon: Männer sind Champions beim Beschaffen von nützlichen Informationen …

 

Sie müssen diese männlichen Verhaltensweisen ja nicht einfach kopieren, verzichten Sie auf alle negativen Aspekte des Klatsches, aber keinesfalls auf seinen Informationsgehalt!  Reden Sie mit, ohne aktiv an irgendwelchen Stühlen mitzusägen. Ziehen Sie Ihre eigene Grenze: „Erfolg ja, aber nicht um jeden Preis.“. Wollen Sie vorwärtskommen,  nutzen Sie alle Informationsquellen, nicht nur die offiziellen! Hören Sie nicht weg, hören Sie zu! Denn: Erfolgreiche Frauen sind bestens informiert!

 

Wie Frau sich Informationen holt

 

„Eher steht es in der Zeitung, als dass man bei uns intern etwas erfährt!“ Geht es Ihnen auch so? Da hilft nur eines: Informationen müssen Sie sich überwiegend selbst besorgen. Schenken Sie Aufmerksamkeit! Seien Sie freundlich zu Ihren Kollegen, zeigen Sie Interesse, sodass Ihr berufliches Umfeld sich menschlich angesprochen fühlt. Dann erhalten Sie ganz von selbst Informationen. Wenn Menschen erst einmal reden, hören Sie so schnell nicht mehr auf … Das hat nichts mit Aushorchen zu tun.

 

Verbessern Sie  Ihre Fähigkeit, auf andere Menschen zuzugehen  – und sich Informationen in  Gesprächen zu holen.

 

Vergessen Sie Hindernisse wie „Ich kann doch nicht einfach jemanden ausfragen“. Warum nicht?

Menschen lieben es, ihr Wissen zu demonstrieren. Wer fragt, der führt, sagt schon der Volksmund. Also: Fragetechnik als Führungsinstrument trainieren. Aber rechnen Sie damit, dass Ihr Gesprächspartner nicht nur Fragetechnik, sondern auch Schweigen trainiert hat, denn auch das ist ein Führungsinstrument und lässt sich lernen. Und damit ist dann Ihr nächstes Lernfeld schon klar: Einfach mal die Klappe halten.

 

Das nächste Mal erfahren Sie, warum es nicht immer positiv ist, zu viel an Informationen zu geben …

 

 

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Das Buch zum Thema:

 

Das Führungsbuch für freche Frauen

Autoren: Cornelia Topf | Rolf Gawrich

Umfang: 296 Seiten

Austattung: Broschur

Format: 16,8 x 22 cm

ISBN: 978-3-636-01466-5

 

 

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Über Cornelia Topf:

 

Seit über zwanzig Jahren unterstützt Cornelia Topf als internationale Managementtrainerin und zertifizierter Businesscoach namhafte Unternehmen aller Größen und Branchen. Zu ihren Schwerpunkten gehören zielführende Kommunikation und erfolgsorientierte Körpersprache.  Insbesondere die Förderung von Frauen liegt der promovierten Wirtschaftswissenschaftlerin am Herzen. Die Geschäftsführerin von „metatalk Kommunikation & Training“ in Augsburg ist Autorin vieler Fachbücher und Ratgeber, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Sie ist zudem eine gefragte Expertin in den Medien. www.metatalk-training.de

 

 

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