Regionales

Frühjahrsbilanz im bayerischen Tourismus

Der Mai war ein "Wonnemonat" für den bayerischen Tourismus. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Ankünfte im Vergleich zu Mai 2011 um 10,1 Prozent auf 2.858.900. Die Übernachtungen legten sogar um 12,4 Prozent zu auf 7.541.869. „Dieser enorme Zuwachs zeigt: Der Mai war ein absoluter Wonnemonat für den Tourismus in Bayern. Selten haben wir so stark zugelegt wie in diesem Frühjahr“, so Bayerns Wirtschafts- und Tourismusminister Martin Zeil.

Besonders hoch im Kurs standen die bayerischen Campingplätze. Dort wurden 64,7 Prozent mehr Ankünfte und 70,1 Prozent zusätzliche Übernachtungen gezählt. Auch Bayerns Luftkurorte und Erholungsorte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Hier LAG das Plus bei den Ankünften bei 19,3 Prozent (551.526) und 23,3 Prozent bei den Übernachtungen (1.790.522). Zudem zog die Nachfrage nach Ferienunterkünften, Jugendherbergen, Hütten, Ferienheimen und Ferienhäusern mit 11,7 Prozent bei den Ankünften und 15,5 Prozent bei den Übernachtungen deutlich an.

„Bayern hat mit seiner Angebotsvielfalt in der ganzen Fläche für jeden Gast viel zu bieten. Dass dieses Angebot von immer mehr Gästen aus Nah und Fern angenommen wird, unterstreicht die aktuelle Statistik eindrucksvoll: Von Januar bis Mai verbuchten kleinere Städte und Gemeinden deutlich mehr Ankünfte und Übernachtungen als die großen bayerischen Städte mit mehr als 100.000 Einwohner“, betont der Wirtschaftsminister und erklärt weiter: „Von Januar bis Mai hatten wir 11.024.165 Ankünfte. Das entspricht einem Zuwachs von stolzen 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.“ Ebenfalls um 7,7 Prozent stieg die Zahl der Übernachtungen auf insgesamt 29.618.499.

„Erfreulich ist, dass alle Betriebsarten im Tourismus und alle Destinationen im Freistaat von diesem Boom profitieren“, ergänzt Zeil. Landesweit verbuchten die Campingplätze 25,5 Prozent mehr Gäste als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Übernachtungen stieg dabei um 24,4 Prozent auf 964.156. Ebenfalls überdurchschnittlich entwickelten sich die Luftkurorte und Erholungsorte. Amtlich erfasst wurden 12,5 Prozent mehr Gästeankünfte (1.981.586) und 12,3 Prozent mehr Übernachtungen (6.794.151). In Bayerns Heilbäder kamen von Januar bis Mai 9,2 Prozent mehr Besucher (1.634.724) und bescherten ein Plus von 4,4 Prozent an Übernachtungen (8.063.247). Auch die Hotellerie konnte auf hohem Niveau mit 7,6 Prozent mehr Ankünften (9.214.744) und 8,2 Prozent mehr Übernachtungen (20.678.226) noch einmal zulegen.

Den höchsten Zuwachs erzielte der Bayerntourismus bei den ausländischen Gästen: Von Januar bis Mai kamen 2.426.625 ausländische Besucher nach Bayern. Das sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Übernachtungen kletterte um elf Prozent auf 5.158.193. „Unsere wichtigste Säule ist und bleibt aber der Inlandstourismus. Mit 8.597.540 Ankünften und 24.460.306 Übernachtungen haben wir wieder mal ein Spitzenergebnis erzielt“, freut sich Zeil. „Wir sind mit unseren vielfältigen, hochqualitativen Angeboten hervorragend aufgestellt. Bayern ist so attraktiv wie nie zuvor. Das gilt für Ziele in den ländlichen Regionen ebenso wie für unsere Städte. Wenn wir hier weiterhin konsequent nachsetzen, bin ich überzeugt, dass wir uns auch in Zukunft im weltweiten Wettbewerb mehr als behaupten“, so Zeil abschließend.

Weiterführende Informationen zum Thema Tourismus finden Sie in der Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus“.

 

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