Wirtschaft

Frühjahrsgutachten erhöht Wachstumsprognose auf 2,8%

Die führenden Forschungsinstitute haben in dem jährlichen Frühjahrsgutachten ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland von 2,0 Prozent auf 2,8 Prozent deutlich angehoben. Damit wird voraussichtlich Ende des laufenden Jahres wieder das Vorkrisenniveau von 2008 erreicht. Auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt werde sich angesichts des kräftigen Aufschwungs weiter verbessern und die Zahl der Arbeitslosen auf knapp 2,89 Millionen im laufenden Jahresdurchschnitt und auf 2,71 Millionen in 2012 sinken. Das entspricht einem Rückgang der Arbeitslosenquote von 7,7 Prozent in 2010 auf dann 6,5 Prozent im kommenden Jahr 2012. Der Aufschwung werde sich dann 2012 allerdings wieder etwas abschwächen und normalisieren. Die Aufträge in der Industrie waren im Februar viermal so stark gestiegen wie erwartet und lagen 2,4 Prozent über dem Niveau des Januars. Im Vorjahresvergleich ergibt sich sogar ein Plus von über 20 Prozent. Das starke Wirtschaftswachstum hat auch positive Auswirkungen auf den Haushalt. Demnach könnte die Neuverschuldung erheblich niedriger ausfallen als bislang geplant. Laut dem Frühjahrsgutachten ist ein Rückgang des staatlichen Defizits von 3,3 Prozent in 2010 auf 1,7 Prozent im laufenden Jahr möglich.

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