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Fünf Gründe, warum E-Mail-Marketing nicht totzukriegen ist

Mann liest Newsletter, den ihm ein Unternehmen via E-Mail-Marketing hat zukommen lassen

Es gibt inzwischen nicht wenige, die behaupten, dass E-Mail-Marketing nichts tauge. „Wer liest in Zeiten von XING, Facebook & Co noch E-Mails?!“, lautet ein oft gehörtes Totschlagargument der Kritiker. Im folgenden Beitrag zeigen wir Ihnen fünf Gründe auf, warum E-Mail-Marketing weiterhin wichtiger Bestandteil einer jeden Onlinemarketingstrategie darstellt, aber auch, worauf man bei dieser besonderen Form des Marketings zu achten hat.

Grund Nr. 1: Immer mehr Menschen lesen E-Mails

Entgegengesetzt zu den Behauptungen vieler Social Media-Enthusiasten steigt die Zahl jener, die E-Mails lesen, von Jahr zu Jahr. Das zeigen Ergebnisse einer Untersuchung der Radicati Group (s. u. Infografik). Die für die Studie verantwortlichen Analysten gehen davon aus, dass die Zahl der Privatmails bis 2019 im Schnitt um sechs Prozent pro Jahr zulegen wird. Das Volumen der Geschäftsmails wird im selben Zeitraum jährlich um drei Prozent steigen.

Infografik, die die Relevanz von E-Mail Marketing verdeutlicht
Die oben eingefügte Infografik zeigt die geschätzte Anzahl der täglich weltweit verschickten und empfangenen E-Mails. (Quelle: de.statista.com / CC BY-ND 3.0)

Wenn also die Zahl jener, die E-Mails senden und empfangen steigt, dann steigt auch die Zahl jener, die einen Newsletter lesen und über diesen auf ein für sie relevantes Produkt beziehungsweise Dienstleistung aufmerksam gemacht werden könnten.

Grund Nr. 2: Mit E-Mail-Marketing transportieren Sie notwendige Inhalte nachhaltig

Zugegeben, E-Mail-Marketing ist inzwischen ein vergleichsweise aufwendiges Onlinemarketingelement. Posts für Social Media sind weitaus schneller verfasst und in den sozialen Netzwerken gestreut als das bei einem elektronischen Newsletter jemals der Fall wäre. Allerdings bleiben die durch E-Mail versendeten Inhalte beim Empfänger weitaus länger im Gedächtnis. Allen voran, wenn man dabei auf Folgendes achtet:

  • Betreff kurz und knackig formulieren (höchstens 40 Zeichen!).
  • Persönliche Anrede (z. B. durch Briefanrede, Anrede, Titel, Nachname).
  • Kurzzusammenfassung des E-Mail-Inhaltes.
  • Verlinkungen zu weiterführenden Informationen.
  • Ansprechendes Design (Farbgestaltung, Schriftbild, Überschriften).
  • Korrekte Rechtschreibung und Grammatik.
  • Bilder in passender Auflösung (maximale Breite: 800 Pixel, maximale Größe 50 kB)

Zudem sind bei einem Newsletter weitere Informationen zu hinterlegen. Rechtlich vorgeschrieben sind unter anderem:

  • Ein Absendername und eine Absenderadresse, damit der Empfänger nachvollziehen kann, von wem die E-Mail stammt.
  • Eine Antwortadresse für eventueller Rückfragen zu einem Thema, Produkt oder Service.
  • Ein Impressum, um die vom Unternehmen gemachten Angaben auch anhand anderer Quellen zu überprüfen.
  • Ein Link, um den Newsletter – bei Bedarf – abzumelden.

Mit einer ausführlichen Checkliste für den Newsletterversand sorgt man dafür, dass im Vorfeld nichts vergessen wird!

Grund Nr. 3: E-Mail-Marketing verursacht wenig Kosten

Klar kommen – wie bei jeder Marketingkampagne – auch beim E-Mail-Marketing auf einen Unternehmer Kosten zu. So muss Zeit in die Erstellung des für den Leser relevanten Inhaltes investiert werden. Und Zeit ist für die meisten bekanntlich gleichbedeutend mit Geld. Doch das lohnt sich! So bewerteten 68 Prozent der im Rahmen des E-Mail Marketing Industry Zensus befragten Unternehmen ihren Return on Invest entweder als „gut“ oder gar als „ausgezeichnet“.

Grund Nr. 4: E-Mail-Marketing kann die Beliebtheit steigern

Natürlich landet auch einmal die eine oder andere Marketingmail beziehungsweise Newsletter-Ausgabe im Papierkorb. Dennoch, meist melden sich Nutzer zu einem Newsletter an oder geben beim Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung an, dass Sie gerne über Neuigkeiten hinsichtlich des Unternehmens und seines Angebotes informiert werden möchten. Hier wissen Sie also bereits vorher, dass Sie mit dem von Ihnen erstellten Content beim Empfänger punkten – und ihm damit positiv in Erinnerung bleiben. Ein wichtiger Faktor, um seinen Beliebtheitsgrad zu steigern.

Grund Nr. 5: Sie werden unabhängiger von Suchmaschinen

Hier geht es nicht darum, komplett unabhängig von Suchmaschinen zu werden. Das wäre angesichts der Tatsache, dass täglich unzählige Male irgendetwas in Suchmaschinen gesucht wird, ein Ding der Unmöglichkeit! Dementsprechend wichtig ist es, Webseiten so zu aufzubauen, dass diese vom potentiellen Kunden via Google, Bing, Yahoo und so weiter, und so fort gefunden werden. E-Mail-Marketing bietet Ihnen keinen Ersatz, aber eine Ergänzung. Und warum diese eine nicht unwesentlich darstellt, haben wir in den Gründen 1 bis 4 verdeutlicht.

Christoph Schroeder

Ein Kommentar zu “Fünf Gründe, warum E-Mail-Marketing nicht totzukriegen ist

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