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Fünf Kennzeichen für ein richtig gutes Logo

Junge spielt in grauen Jogginhosen und Adidasschuhe Fußball. Die drei Streifen sind ein Logo und unverkennbares Markenzeichen des Unternehmens Adidas

Ob Startup oder börsennotierter Global Player. Das Logo ist mit das wichtigste Aushängeschild eines jeden Unternehmens. Sie erzählen eine Botschaft und verhelfen einer Marke zur Identität. Wir verraten im folgenden Beitrag, welche die fünf wichtigsten Kennzeichen für ein richtig gutes Logo darstellen.

Ein Logo erzeugt Emotionen

Nicht Logos, sondern allen voran „Menschen machen Marken“. Da hat Isabel Ihm, Expertin für Markenidentität, vollkommen recht. Dennoch besitzt das Logo einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert. Ob off- oder online: Logos lassen automatisch Assoziationen entstehen. Zum Beispiel in der Mode. Das „Swoosh“ genannte Logo von Nike oder die drei Streifen von Adidas – beides verbindet man mit Sport. Den Schriftzug „Giorgio Armani“ dagegen mit zwar schlicht und leichter, aber denoch gehobenen Eleganz. Im Idealfall löst ein Logo beim Verbraucher Emotionen aus und reproduziert in seinem Kopf eine komplette Story.

Lieber Zeit statt Geld investieren

Um gute Logos zu erstellen, muss man weder Grafikdesigner sein noch in ein teures Programm investieren. Gerade  Gründer, Startups und „Ein-Mann-Unternehmen“, die bekanntlich über ein vergleichsweise geringe Marketingbudget verfügen, können ein gutes Logo kostenlos online erstellen. Wer jetzt jedoch denkt, innerhalb von zwei, drei Klicks habe ich ein wirksames Logo kreiert, der irrt. Etwas lieblos „dahin Geklatschtes“ erkennt der Kunde sofort und straft es mit Missachtung. Daher sollte man in ein gutes Logo allen voran eines investieren: Zeit – und sich dabei Gedanken über folgende Kennzeichen machen.

Kennzeichen Nr. 1: Simples Design

Nicht alles, was bei der Erstellung eines Logos grafisch möglich ist, ist auch sinnvoll. Statt umfangreich und verschnörkelt ist ein gutes Logo vor allem eines: simpel, das heißt, auf das Wesentliche reduziert. So können sich die Betrachter das Markensymbol besser einprägen, sich die damit verbundene Botschaft schnell erschließen und später umso schneller wiedererkennen.

Kennzeichen Nr. 2: Wiederverwertbarkeit

Das Symbol für eine Marke oder Unternehmen sollte auch deshalb so einfach wie möglich designed sein, damit man es unkompliziert für möglichst viele Medien verwenden kann. Nehmen wir das weiße F vor blauem Hintergrund des zurzeit meist genutztem sozialen Netzwerkes der Welt. Marke und Unternehmen wurden für die Nutzung im Internet konzipiert. Das heißt aber nicht, dass man ausschließlich online dafür werben kann. Das simple Symbol kann problemlos auf Kaffeetassen, USB-Sticks, T-Shirt et cetera gedruckt werden.

Kennzeichen Nr. 3: CD-fähig

Richtig gut durchdacht ist das Design eines Logos dann, wenn es sich problemlos in das gesamte Erscheinungsbildes eines Unternehmens, dem Corporate Design (CD), integrieren lässt. Im Idealfall erkennen Konsumenten anhand des Logos die Werte, Zielgruppe und Strategie des Unternehmens.

Kennzeichen Nr. 4: Einzigartigkeit

Ein Logo sollte potenziellen Kunden oder Geschäftspartnern folgende Frage beantworten können: „Warum sollte ich bei Ihnen kaufen?“ Nur die wenigsten sind mit etwas komplett Neuem auf dem Markt. Oft unterscheidet man sich vom Wettbewerber allenfalls in Nuancen. Umso wichtiger ist, diese ganz klar zu kommunizieren! Welches Alleinstellungsmerkmal zeichnet Ihr Produkt beziehungsweise Dienstleistung aus? Die höhere Verarbeitungsqualität? Ist es intuitiv bedienbar? Bestimmte Zusatzservices, welche die Konkurrenz nicht bietet? Was es auch ist … . Es sollte sich im Design widerspiegeln!

Kennzeichen Nr. 5: Nachhaltigkeit

Neben der Hoffnung auf hohe Umsätze – und damit verbundene Gewinne – treibt Unternehmer allen voran der Wunsch, etwas zu hinterlassen, das den Menschen im Gedächtnis bleibt. Bedenken Sie, dass ein Firmen- beziehungsweise Markenlogo auch in fünf, zehn oder 15 Jahren funktionieren muss. Zudem ist es weitaus aufwendiger alle zwei Jahre mit einem komplett neuen Logo das eine und selbe Produkt auf dem einen und selben Markt stets neu zu etablieren. Führen Sie allenfalls leichte Veränderungen am Firmensymbol aus beziehungsweise passen Sie es dadurch an den Zeitgeist an. Ein Beispiel aus der Automobilbranche zeigt, wie das gelingen kann.

Christoph Schroeder

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