Marketing

5 Tipps, wie Sie mit Prospektverteilung ihre Kunden wirklich erreichen

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Heutzutage sprechen alle ausschließlich von E-Mail-, Online- oder Social Media-Marketing. Die Prospektverteilung fristet allenfalls ein Schattendasein. Ein Unding, denn kaum ein Marketinginstrument funktioniert so gut wie dieses. Vorausgesetzt, man beachtet folgende fünf Tipps.

Kundenbeziehungen: Aufbauen im Netz – aufrechterhalten im Zwischenmenschlichen

»Big Data«, »Predictive Analytics« und »Marketing Automation« – darin sehen viele Spezialisten die Zukunft im Marketing.* Dadurch erhoffen sich Unternehmen herauszufinden, was „König Kunde“ wirklich denkt. In vielen Firmen stellen via Cookies und Crawler gesammelte Daten die Grundlage für die vermeintlich erfolgreiche Marketingstrategie dar. Das böse Erwachen folgt oft auf dem Fuß. Denn das eigentlich Wichtige bleibt den technikaffinen Datensammlern oft verborgen. Dank dem Einsatz von Browser Addons und Tools weiß der smarte Nutzer von heute sich gut zu tarnen und sich ein Stück Privatsphäre zurückzuerobern. Persönlicher Kontakt zwischen Mitarbeitern, Unternehmen und Kunden, das bleibt auch weiterhin der Garant für erfolgreiches Kundenbeziehungsmanagement. Mit anderen Worten, das Internet ist ein hervorragendes Instrument, um Kunden zu gewinnen. Um sie zu behalten, muss man mit ihnen reden, und zwar »Face-to-Face«!

Kunden mit Prospektverteilung erreichen

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Gerade mit Flyern, Plakaten und Prospektverteilung erreichen Sie Menschen aller Altersstufen. (Bild: Armin Diehl GmbH Direktwerbung)

Damit uns keiner falsch versteht. Verbraucheranalysen sind wichtig, um effizient um die eigene Zielgruppe werben zu können. Sie ist auch die Basis für optimierte Prospektverteilung und Haushaltwerbung, eines der wirkungsvollsten Marketinginstrumente, mit dem sich Kunden erreichen lassen. Nicht nur, sondern gerade in Zeiten von Online-Werbung. Das zeigen unter anderem Ergebnisse der Studie „Generation Facebook meets Print“ von defacto.research.** Bei der Generation der 15- bis 30-jährigen sind  Flyer oder Plakate noch lange nicht abgemeldet. Im Gegenteil, sie gelten im Vergleich zu den Online-Angeboten als besonders glaubwürdig und hochwertig. Prospektverteilung erreicht also jeden, wenn man auf folgende fünf Tipps achtet.

Tipp Nr. 1: Vorüberlegungen anstellen

Bevor Sie sich an die Erstellung des Prospektes machen, müssen Sie über wichtige Fragen Gedanken machen:

  1. Wen möchte mit meinem Prospekt erreichen?
  2. Was möchte ich meiner Zielgruppe mitteilen?
  3. Welchen Mehrwert kommuniziere ich meiner Zielgruppe mit meiner Botschaft?

Letztgenanntes ist besonders wichtig. Denn wenn dem Kunden nicht ersichtlich wird, warum er der auf dem Prospekt formulierten Einladung folgen soll, landet dieser sofort im Papierkorb – und jedes weitere von Ihnen gesendet ebenfalls!

Tipp Nr. 2: Auch hochwertige Gestaltung und Verarbeitung achten

Ein weiterer Vorteil von der Prospektverteilung ist, dass die dadurch versendeten Werbemittel unsere Sinne anregen. In allererste Linie natürlich das Auge. Achten Sie aus diesem Grund auf den Einsatz hochwertig anmutender Farben und angenehm zu lesenden Schriftarten. Hinzu kommt der Tastsinn. In diesem Fall ist es wichtig, dass das verwendete Papier qualitativ ist. Gerade, wenn man versucht, eine zahlungskräftige Zielgruppe für sich zu gewinnen.

Tipp Nr. 3: Auffallen und sich interessant machen

Jede Woche „flattern dutzende von Prospekten“ in die deutschen Haushalte – und sofort in den Mülleimer. Damit genau das mit Ihrem Flyer nicht passiert, gilt es positiv aufzufallen respektive sich interessant für den potentiellen Kunden zu machen. Zum Beispiel, indem Sie auf die Vorderseite ein witziges Wortspiel oder ein attraktives Werbeangebot abdrucken.

Tipp Nr. 4: Versanddatum strategisch wählen

Zu Feiertagen eine Grußkarte versenden? Das ist seit Langem die Regel statt die Ausnahme. Aufmerksamkeit lässt sich damit kaum noch generieren. Strategisch günstig dagegen, ist es die Prospektverteilung zum Wochenanfang hin zu planen. Die meiste Werbung kommt nämlich am Wochenende. Findet Ihr Broschüre dagegen erst am Montag oder Dienstag den Weg in des Verbrauchers Briefkasten, nimmt dieser auch eher Notiz von diesem.

Tipp Nr. 5: Auch andere Werbemittel nutzen

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Es geht um die Balance: Für die richtige Haushaltwerbung brauchen Sie den passenden Mix. (Bild: Armin Diehl GmbH Direktwerbung)

Erfolgreiches Marketing ist keine Frage von offline oder online. Heute heißt es vielmehr: sowohl als auch! Das gilt vor allem in der Prospektverteilung. Kreative Ideen, wie zum Beispiel das Abdrucken der Werbebotschaften auf Bierdeckel, kann um Methoden des Online-Marketings ergänzt werden. Beispielsweise können Sie Ihren Kunden via E-Mail-Newsletter auf für ihn relevante Nachrichten, interessante Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam machen.

Fazit: Der Mix macht’s

So wie wir die weiter oben beschriebenen Methoden des internetbasierten Marketings nicht verteufeln wollen, so wichtig ist es auch, in der eben beschriebenen Prospektverteilung nicht das Allheilmittel der Kundengewinnung und -bindung zu sehen. Jede Marketingmethode hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile. wirklich erfolgreich wird Ihr Marketing, wenn Ihnen der Mix gelingt. Und hierfür kann die Prospektverteilung eine wichtige Komponente sein.

*Vgl.: Schüller, A. M.: Marketingtrends 2017: Transformation first, People first, Voice first

**Vgl.: marktforschung.de: Generation Facebook: Print ist immer noch zeitgemäß

Christoph Schroeder

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