Wirtschaft

Für insolvente Schlecker gibt es 3-5 Übernahmeangebote – Verkauf bis Ende Mai

Laut dem Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz gibt es drei bis fünf Bieter für die insolvente Drogeriemarktkette Schlecker. Die Übernahmeangebote werden nun geprüft, ein Verkauf soll bis Ende Mai erfolgen. Damit wurden Berichte des „Spiegels“ korrigiert, der nur von einem einzigen potenziellen Bieter gesprochen hat. Bis zum Freitag waren die unverbindlichen Offerten für die 3.200 Filialen von Schlecker fällig – für die restlichen der einstmals 5.400 Filialen ist das Ende bereits besiegelt. Die Kinder des Unternehmensgründers, Lars und Meike Schlecker, sind dabei selbst auf der Suche nach Co-Investoren, um die Kette zurückkaufen zu können. Ihr finanzieller Spielraum sei nach der Insolvenz allerdings beschränkt. Mit dem Stichtag Sonntag wurden mittlerweile 11.000 der 25.000 Beschäftigten in Deutschland entlassen, da eine Transfergesellschaft zuvor an dem Widerstand dreier Wirtschaftsministerien auf Landesebene gescheitert war.
(mb)

 

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