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Für mehr Effizienz am Arbeitsplatz: smarter statt härter

Um erfolgreich zu sein, muss man nicht achtzig Stunden die Woche arbeiten. Wer immer früher kommt und später geht als alle anderen, arbeitet unter Umständen nur weniger effizient als seine Kollegen. Kurzfristig mag man so den Chef beeindrucken – langfristig wird er aber auch erkennen, dass es mit der Effizienz am Arbeitsplatz bei diesem Mitarbeiter nicht weit her ist. Immer mehr Firmen regeln die Arbeit nach dem Prinzip „Results only“, nur die Ergebnisse zählen. Deshalb sollten Mitarbeiter versuchen, smarter zu arbeiten statt länger. Wie das geht? Die Infografik zeigt es.

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Quelle: bitrebels.com

Effizient arbeiten für mehr Wohlbefinden

Wer ineffizient arbeitet, der schadet sich selbst: Denn die Aufgaben werden ja nicht weniger, nur weil man länger dafür braucht – egal aus welchem Grund. Das führt zu Überlastung, Stress und Burnout. Es gibt also gute Gründe, effizient zu arbeiten: Allen voran die eigene Gesundheit.

7 Tipps für mehr Effizienz am Arbeitsplatz

Effizienz am Arbeitsplatz ist kein Hexenwerk. Wenn Sie nur ein paar einfache Regeln beachten, können Sie die Zeit, in der Sie Aufgaben erledigen, um einiges reduzieren. Letztlich bedeutet das für Sie: Früher Feierabend.

1. Telefon statt E-Mails: Mails mögen ihre Vorteile haben, de facto schreibt man aber oft mehrmals hin und her bis ein Vorgang geklärt ist. Wenn Sie Ihren Geschäftspartner, Kollegen oder Kunden einfach schnell anrufen, lassen sich Fragen schneller klären und das Ganze in einem Aufwasch erledigen.

2. Halten Sie Ordnung: Um effizient arbeiten zu können, sollte sich nur das auf Ihrem Tisch befinden, was Sie auch tatsächlich brauchen. Sonst verplempern Sie viel Zeit damit, Dinge zu suchen. Zeit, die Sie sinnvoller nutzen können. Effizienz am Arbeitsplatz gibt es nur mit Ordnung auf dem Schreibtisch.

3. Bitten Sie um Hilfe: Binden Sie Ihre Kollegen in Ihre Arbeit ein und scheuen Sie sich nicht, um Hilfe zu bitten oder Aufgaben zu delegieren. Auch wenn jemand anders eine Teilaufgabe schnell und einfach erledigen kann, hilft das schon sehr weiter.

4. Setzen Sie Prioritäten: Schreiben Sie To-Do-Listen für bestimmte Zeiträume (Tage, Wochen) und arbeiten Sie sie konsequent ab. Entscheiden Sie: Was ist wichtig, was kann bis morgen warten? Sie werden sehen, dass sich der Stress reduziert.

5. Verlangen Sie Agendas und Tagesordnungen: Effiziente Meetings sind in den meisten Betrieben Mangelware. Um das zu ändern sollten Sie von Ihren Kollegen klare Tagesordnungen und Agendas fordern, bevor das Meeting beginnt. Ansonsten nehmen Sie nicht daran teil.

6. Nicht die neueste Technologie verwenden: Kurz nach der Einführung leiden die meisten technologischen Neuerungen noch unter den so genannten „Kinderkrankheiten“. Besser ist es, noch zu warten, bevor Sie umsteigen – auch weil sie in die älteren Versionen schon besser eingearbeitet sind.

7. Bestehendes nutzen: Oft kann eine entwickelte Vorlage für mehrere Vorgänge benutzt werden – für mehr Effizienz am Arbeitsplatz nutzen Sie deshalb schon vorhandene Muster. So sparen Sie Zeit und Nerven – es muss nicht immer das Neueste sein!

Katja Heumader

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