Energie & Umwelt

Fukushima-Betreiber Tepco mit 5,2 Mrd. Euro Verlust im zweiten Quartal

Die Folgen der Atomkatastrophe im japanischen AKW Fuskushima-1 haben erwartungsgemäß zu einem Milliardenverlust für den Betreiber Tepco (Tokyo Electric Power) geführt. Das Unternehmen meldete für das zweite Quartal 2011 einen Nettoverlust von 572 Milliarden Yen (5,2 Milliarden Euro). 105 Milliarden Yen (955 Millionen Euro) wurden für die Stabilisierung der Lage an den havarierten Atommeilern aufgewendet. 398 Milliarden Yen (3,6 Milliarden Euro) wurden für Entschädigungszahlungen an Betroffene in der Region des AKW ausbezahlt – rund 80.000 Menschen mussten ihre Häuser in der Region um das AKW Fukushima räumen. Auch der Stromabsatz ging aufgrund einer gesunkenen Nachfrage um 7,2% auf 1,13 Billionen Yen zurück.

Vergangene Woche hatte das japanische Parlament einen Rettungsplan für den Betreiber Tepco verabschiedet, wonach der Steuerzahler sowie andere Versorger des Landes finanziell an den Kosten des Wiederaufbaus beteiligt werden.
 

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