Management

Gefahren am Arbeitsplatz – Wie Sie Ferienjobber und Praktikanten vor Unfällen schützen

Wer nur vorübergehend in einem Betrieb arbeitet, kennt sich dort nicht aus und trägt ein hohes Unfallrisiko. Unternehmen müssen Ferienjobber und Praktikanten daher besonders genau auf Gefahren aufmerksam machen. Darauf weist die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hin.

"Auch Aushilfskräfte und Praktikanten müssen wissen, wie sie gesund und sicher arbeiten und was in brenzligen Situationen zu tun ist", erklärt Albrecht Liese, Präventionsleiter der BGW. Das betreffe nicht nur den Umgang mit Geräten, Werkzeugen und Maschinen. "Feuchtarbeit beispielsweise belastet die Haut, falsches Schuhwerk kann in vielen Bereichen zu Stolper-, Rutsch- und Sturzunfällen führen", so Liese.

Weisen Sie die Stammbelegschaft auf ihre Vorbildrolle hin

Selbst zu ihrer Sicherheit beitragen könnten vorübergehend Beschäftigte, indem sie sich ihre Unerfahrenheit im Betrieb bewusst machen und entsprechend vorsichtig seien. Das gelte auch, wenn sie bereits in anderen Unternehmen ähnliche Aufgaben hatten.

Zudem sollten sie sich am Verhalten der Stammbelegschaft ein Beispiel nehmen könne.  Wer neu im Betrieb ist, orientierte sich oft an den alten Hasen. Diesen komme daher eine wichtige Vorbildrolle zu.

Besonderer Schutz für Jugendliche

Besondere Schutzbestimmungen gelten laut BGW für die Beschäftigung von Jugendlichen. Sie dürften keine Arbeiten ausführen, die ihre physische oder psychische Leistungsfähigkeit übersteigen.

Außerdem seien sie vor Unfallgefahren zu bewahren, die sie vermutlich wegen ihres noch nicht ausreichend entwickelten Sicherheitsbewusstseins oder mangelnder Erfahrung nicht erkennen oder nicht abwehren können.

(Quelle: BGW)

 

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