Management

Gema beschließt Verteuerung von USB-Sticks, Festplatten und Speicherkarten um 1850 Prozent

Ab dem 1. Juli müssen sich Verbraucher auf einen Preisschock im Elektronikbereich einstellen. Die Verwertungsgesellschaft Gema hat beschlossen, dass die Abgaben auf jede Art von Speichermedien von momentan 10 Cent auf bis zu 1,95 Euro verteuert werden.

Folgt man der Argumentation der Gema, sei der Grund für diese Erhöhung um bis zu 1850 Prozent der technische Fortschritt. Demzufolge seien die Speicherkapazitäten für urheberrechtlich geschütztes Material in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Daher müsse die Abgabe dringend angepasst werden, man beschränke sich aber auf das hier vorgeschlagene Preismodell, obwohl eine noch höhere Verteuerung angemessen wäre.

Glücklicherweise, für die Verbraucher, steht aber noch eine Prüfung durch das Patentamt aus. Diese könne bis zu einem Jahr in Anspruch nehmen.

Im Detail wird die Abgabenerhöhung dann zukünftig von der Größe des Speichermediums abhängig sein. Unter vier Gigabyte werden dann pro USB-Stick 91 Cent, darüber 1,56 fällig. Bei Speicherkarten sind es 1,95 Euro.

Die Gema hat diesen Tarif nun einseitig festgelegt, da die Vereinbarung zwischen Gema und Interessenverbänden der Branche 2011 ausgelaufen war.

(sm)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.