Energie & Umwelt

Genmais in 7% der deutschen Saatgutproben gefunden

Die unkontrollierte Ausbreitung und Verunreinigung des Saatguts in Deutschland durch gentechnisch veränderten Mais nimmt rasend schnell zu. Die Verunreinigung kann dabei durch Pollenflug, Insektenübertragung oder Vermischung nach der Ernte herrühren. 2008 waren es noch 2,1 Prozent der Proben, 2009 bereits 5,7 Prozent und 2010 dann 6,2 Prozent der Proben, die wegen gentechnischer Verunreinigung aus dem Verkehr gezogen werden mussten. Laut Greenpeace und der Biobauern-Verband Bioland wurden nun in 7 Prozent der Proben (29 von insgesamt 417 Maisproben) Verunreinigungen entdeckt. Die beiden Organisationen betonten daraufhin die Wichtigkeit, dass die Null-Toleranz-Grenze für Verunreinigungen im Saatgut weiter Bestand habe. Die meisten Verunreinigungen fanden die Kontrolleure in Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Keine Verunreinigungen fanden die Behörden hingegen in Thüringen, Hessen und im Saarland.

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