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Georgien plant den Bau einer neuen 500.000-Einwohner Stadt

Georgien will am Ufer des Schwarzen Meeres ein neues Wirtschafts- und Handelszentrum aus dem Boden stampfen. Für knapp eine Milliarde Dollar soll zwischen dem Seebad Anaklia und dem Dorf Kulewi eine neue Stadt für 500.000 Einwohner errichtet werden. Die künftige Stadt Lasika wäre dann die zweitgrößte Stadt des 4,5 Millionen Einwohner zählenden Landes im Kaukasus. Im Frühjahr 2012 wird zunächst mit dem Bau eines Hafens sowie mit den Meliorationsarbeiten an der Stelle der zukünftigen Stadt begonnen.

Die Investitionskosten werden nach jetzigem Stand der Planung ein bis eineinhalb Milliarden Lari, also rund 606 bis 909 Millionen US-Dollar betragen. Der Staat wird davon 200 Millionen Lari, also rund 120 Millionen Dollar stemmen. Der Rest soll von privaten Investitoren aufgebracht werden.

Lasika war der Name eines Königreichs im antiken Georgien zur römischen Zeit. Aufgrund des Drucks der Araber zerfiel Lasika im 8. Jahrhundert und ging in den georgischen Feudalstaaten auf.
 

 

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