Management

Geschäftsentscheidung: mehr als eine Instinktfrage

Wenn es darum geht eine Geschäftsentscheidung zu treffen, dann verlassen sich viele Führungskräfte, insbesondere kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMU), oft auf ihr Bauchgefühl. Dagegen ist im Grunde genommen nichts einzuwenden. Im Gegenteil: geht es beispielsweise um Fragen der Mitarbeiterführung, empfehlen Experten den Entscheidern auch einmal „Gefühlsmanager“ zu sein. Geht es jedoch um Entscheidungen, welche die Strategie des Unternehmens prägen sollen, ist es besser auf Zahlen, Daten und Fakten (ZDF) zu vertrauen.

Deutsche Unternehmen treffen Entscheidungen zu langsam

Diagramme, Chart, Daten, Zahlen,Fakten
Oft stehen einem die für eine Geschäftsentscheidung relevanten Daten nicht schnell genug zur Verfügung. (Bild: Konstantin Gastmann / pixelio.de)

In Zeiten der Globalisierung und dem damit verbundenen erhöhten internationalen Wettbewerbsdruck, müssen unternehmensrelevante Entscheidungen schneller getroffen werden als je zuvor. Das gilt auch für kleine und mittlere Betriebe.

Und genau in diesem Punkt benötigt zirka die Hälfte aller deutschen Unternehmen mehr als einen Tag. Lediglich sieben Prozent unter ihnen sind in der Lage, eine wichtige Geschäftsentscheidung unmittelbar zu treffen, was die Mehrheit aller Entscheider in Deutschland als zu langsam empfindet. Das zumindest geht aus den Ergebnissen einer europäischen Studie, die NetApp in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne durchgeführt hat.

Geschäftsentscheidung treffen: Wir würden gern, können aber nicht

Wesentliche Ursache, warum Manager Entscheidungen derart spät treffen, scheint im mangelhaften Vorhandensein entsprechender Daten zu liegen. Getreu dem Motto „wir würden gern, können aber nicht“ geben 71 Prozent der Führungskräfte an, dass ihnen für eine Geschäftsentscheidung die passenden Daten nicht schnell enug zur Verfügung stehen. Ein Umstand, den ein Berliner Startup namens datapine gerne ändern möchte.

Geschäftsdaten abfragen und visualisieren

Das Unternehmern stellt Entscheidern eine browserbasierte Möglichkeit zur Verfügung, mit der sie sowohl Datenbanken als auch externe Webdienste anzapfen können. Via Drag’n’Drop werden dann sowohl dynamische Dashboards als auch Tabellen oder Diagramme erstellt. Diese können sie sich selbst beziehungsweise ihren Mitarbeitern in Form von PDF oder Excel zur Verfügung stellen. Und das alles ohne technisches Vorwissen über Datenbanken und -abfragen besitzen zu müssen.

Der Vorteil, gerade für Führungskräfte von KMUs: Die Erstellung und Visualisierung unternehmensrelevanter Daten geht damit schnell und unkompliziert von der Hand. Allenfalls bei der Einbindung der Datenquellen ist eventuell Hilfestellung seitens der IT-Abteilung vonnöten. Danach können die Manager die Geschäftsdaten als Grundlage für eine erfolgsversprechende Geschäftsentscheidung nutzen. Schließlich ist der Erfolg eines Unternehmens keine Frage des Zufalls.

Christoph Schroeder

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