Neue Medien

Google lässt das Twittern sein – Google Buzz geschlossen

Der Internetriese Google setzt den Trend fort und schließt weitere Angebote, um sich ganz auf seine Stärken zu konzentrieren. Diesmal schließt der IT-Konzern seine Kurzmitteilungsdienste Google Buzz und Jaiku. Dicht gemacht wird auch Code Search, ein Spezialdienst, mit dem im Web nach offenem Software-Code gesucht werden konnte. Bei iGoogle, der Möglichkeit, bei der Suchmaschine von Google die Suchseite zu personalisieren, werden die „sozialen“ Funktionen zum Vernetzen mit anderen Nutzern entfernt.

Google hatte bereits in den vergangenen Monaten damit begonnen, 20 weniger lukrative Angebote vom Markt zu nehmen. Mit der Reduzierung der Produktpalette will sich der Konzern auf die Geschäftsbereiche konzentrieren, die eine besonders gute Rendite versprechen – hier vor allem das Mobilfunkgeschäft und seine Facebook-Konkurrenzplattform Google+. Der Suchmaschinenprimus hatte im dritten Quartal seinen Umsatz um rund ein Drittel auf 9,7 Milliarden Dollar gesteigert – davon entfallen 96% auf Einnahmen aus dem Werbegeschäft. Als Gewinn blieben 2,7 Milliarden Dollar hängen, 26% mehr als im Vorjahre. Somit ergibt sich eine Marge von 28%.

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