Neue Medien

Google lässt den „Panda“ auf das Internet los

Der Panda ist ein friedliebendes Landsäugetier, dass vornehmlich Bambus vertilgt. Googles Panda ist ein Update für deren Suchmaschine, das qualitativ hochwertige Seiten belohnt und Seiten abstraft, die künstlich ihren Zulauf und ihr Ranking verbessern wollen. Zuvor war die Verbesserung des Suchalgorithmus nur in englischsprachigen Regionen aktiv. Inzwischen hat Google das Update auf fast alle Sprachen ausgeweitet, mit Ausnahme von Japanisch, Koreanisch und Chinesisch.

Im Zuge des Panda-updates, auch Farm-Update genannt, gibt es Gewinner und Verlierer. Seiten die doppelte oder automatisch generierte Inhalte besitzen, werden nun von Google im Ranking abgewertet. Neuerdings soll das Verhalten von den Nutzern einbezogen werden. Je nach dem wie lange sich die Nutzer die Suchergebnisse ansehen, auf welche Links sie klicken oder wie sie ihre Sucheingabe verändern, sollen wertvolle Inhalte erkannt und hervorgehoben werden. Die Auswirkungen des Updates sind jetzt schon sichtbar. Searchmetrics und Sistrix haben die Sichtbarkeitswerte vor und nach dem Panda update verglichen. Wikipedia und Nachrichtenseiten haben eindeutig an Sichtbarkeit gewonnen während Seiten wie Profischnell.com oder Gutscheinwurst.de deutlich weniger von der Suchmaschine gelistet wurden als zuvor.

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