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Größte Studie zu Hirntumoren durch Handystrahlung gibt Entwarnung

Dänische Forscher haben in der bislang größten Studie Handynutzer 18 Jahre lang beobachtet und das Risiko für eine Erkrankung an Hirntumor analysiert. Von den mehr als 350.000 untersuchten Handynutzern erkrankten insgesamt 10.729 Personen an einem Hirntumor. Dabei gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen Nicht-Handynutzern und Vieltelefonierern. Selbst in der Gruppe, die ihr Mobiltelefon seit mehr als 13 Jahren intensiv nutzen, waren es kaum mehr Erkrankte als unter Nicht-Handynutzern. Allerdings sei das Risiko nicht gänzlich ausgeschlossen: Ein „leichtes bis mittleres Risiko“ für extreme Vieltelefonierern oder Leute, die bereits seit mehr als 15 Jahren mit dem Handy kommunizieren, könne aber nicht ausgeschlossen werden, so die Wissenschaftler.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte jedoch im Juni 2011 die von den Mobiltelefonen ausgesendeten Strahlen als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft.

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