Bildung

Gründungsradar 2012: Wo steht die beste Gründer-Hochschule?

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vergleicht das Gründungsradar die Profile deutscher Hochschulen in der Gründungsförderung. Hier die wichtigsten Ergebnisse in der Kurzübersicht.

Potenzial, Unternehmensgründungen zu fördern

Radar, Orientierung, Gründerszene
Wo stehen Deutschlands beste Hochschulen für Gründer? Das Gründungsradar 2012 gibt Antworten. (Bild: arkadius neumann / pixelio.de)

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft untersuchte in seiner Studie Gründungsradar 2012  das Potenzial von Hochschulen, Unternehmensgründungen zu fördern. Der Radar misst, wie erfolgreich Hochschulen bei der Schaffung einer lebendigen Gründungskultur sind und entwickelt auf Grundlage der Ergebnisse Empfehlungen für Gründungsförderung.

Kern des Gründungsradars ist ein Hochschulvergleich der verschiedenen Aktivitäten in der Gründungsförderung. Vier Themenfelder wurden über eine Vielzahl von Indikatoren erfasst und bilden die Bewertungsgrundlage: Gründungsverankerung, Gründungssensibilisierung, Gründungsunterstützung und Gründungsaktivitäten.

Grundlage für die Untersuchung war eine Befragung im Frühjahr 2013. Insgesamt 54 % der deutschen Hochschulen wurden hinsichtlich ihrer Aktivitäten in der Gründungsförderung bewertet.

München bei den Großen Hochschulen weiter ganz vorne

Das aktuelle Ranking zeigt: Die Hochschule München belegt in der Kategorie „Große Hochschulen“ mit mehr als 15.000 Studierenden den ersten Platz. „Das Ergebnis des Rankings bestätigt unsere Arbeit“, freut sich Prof. Dr. Klaus Sailer, Geschäftsführer des Strascheg Centers for Entrepreneurship der Hochschule München. „Besonders stolz sind wir darauf, in allen Themenfeldern der Studie gut abzuschneiden und als einzige Hochschule für angewandte Wissenschaften unter Universitäten in der Gruppe der Großen Hochschulen den Spitzenplatz zu belegen.“ Die Hochschule München erreicht in allen vier oben genannten Themenfeldern Spitzenwerte.

Bereits 2011 wurde die Hochschule München als eine der drei ersten EXIST Gründerhochschule ausgezeichnet. Seit Anfang 2013 steht fest: die Hochschule München bleibt bei den endgültigen sechs Gründerhochschulen des Bildungsstandorts Deutschlands die einzige Hochschule unter Universitäten.

Bei den TUs sind die Neuen Bundesländer sehr gut vertreten

In der Gruppe der Mittelgroßen Hochschulen (5.001–15.000 Studierende) sind vor allem die Neuen Bundesländer prominent vertreten. Mit insgesamt 11,1 Punkten liegt BTU Cottbus auf einem hervorragenden zweitwn Platz und damit deutlich vor anderen Technischen Universitäten wie der TU Bergakademie Freiberg (9,6) oder der TU Chemnitz (9,6). Dicht dahinter folgt die TU Kaiserslautern (9,3)  und Ilmenau (9,2).

(cs)


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Weiterführende Links:

Gründungsradar 2012: Druckfassung der Untersuchung mit den detaillierten Ergebnissen (PDF, 7 MB) sowie Hintergrundinformationen zu Zielsetzung und Methodik (PDF, 656 KB).

Christoph Schroeder

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