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Gute Motivationstrainer: Experten für Marathon – und nicht für Sprint!

Durch Motivationstrainer inspirierte Laeufer beim Marathon

Wer sich für den „Beruf“ Motivationstrainer entscheidet, der braucht ein dickes Fell. Ähnlich wie der Begriff des Therapeuten genießt dieser keinen rechtlichen Schutz. Mit anderen Worten, ein jeder, der sich dazu berufen fühlt, andere zu motivieren, darf sich diesen Titel aneignen. Dennoch gibt es Merkmale anhand derer man einen guten, einen weniger guten und gar einen richtig schlechten Motivationstrainer erkennen kann. Im Folgenden verraten wir, welche das sind.

Woran erkenne ich einen guten Motivationstrainer?

Einige Vertreter der Branche, darunter Motivationstrainer Chris Ley, bringen es auf den Punkt: „Motivationstrainer gibt es wie Sand am Meer“. Ebenso hoch wie die Zahl der Anbieter ist jene Anzahl an Anfragen, die an Führungskräfte gerichtet werden, ob diese ihre Belegschaft mit Impulsen von außen nachhaltig motivieren möchten. Da stellt sich der eine oder andere Chef durchaus die Frage: Woran erkenne ich einen guten Motivationstrainer? Wir haben hier eine Liste an Merkmalen zusammengestellt, die Führungskräften dabei hilft, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Merkmal Nr. 1: Ausbildung

Wie eingangs erwähnt, genießt die Berufsbezeichnung Motivationstrainer keinen rechtlichen Schutz. Jeder, der von sich überzeugt ist, dass er Menschen motivieren kann, darf sich diesen Titel aneignen. Demzufolge meinen wir mit dem Merkmal Ausbildung explizit nicht eine, von einem Berufsverband, wie zum Beispiel der Industrie- und Handelskammer (IHK), anerkannte Berufsausbildung. Vielmehr geht es um die berufliche Biografie des infrage kommenden Experten. Wenn Sie zum Beispiel jemanden suchen, der Ihre Vertriebsmitarbeiter zur Kaltakquise motiviert, sollte dieser selbst über Jahre in diesem Bereich erfolgreich tätig gewesen sein. Hinzu gilt es zu prüfen, ob dieser über eine akademische Ausbildung verfügt. Denn das lässt Rückschlüsse auf Merkmal Nr. 2 zu.

Merkmal Nr. 2: Blick über den Tellerrand

Menschen mit akademischer Ausbildung sind (meist) eher dazu in der Lage, über den Tellerrand hinaus zu blicken. Zum Beispiel hinsichtlich der Frage, was das die Wirtschaft vom Sport lernen kann. Passend hierzu etwa „Der König ist tot, es lebe der König! Was Führungskräfte von Jürgen Klopps Rücktritt lernen können“ hier bei uns auf AGITANO. Zudem suchen Motivationstrainer, die akademisch gebildet sind, in vielen Bereichen nach Quellen der Inspiration. Beispielsweise in der Kunst, in der Forschung oder in für sie fremden Berufszweigen.

Merkmal Nr. 3: Referenzen

„Tue Gutes und rede nicht darüber“, so ein Sprichwort, dass sich gute Motivationstrainer gemeinhin nicht zu Eigen machen sollten. In der Branche der Trainer, Coaches und Speakers gilt: Wer Kunden nicht über die Qualität des Dienstleisters sprechen lässt, der tut dies, weil er schlicht über keine Qualität verfügt! Sind auf der Webpräsenz oder in Broschüren des infrage kommenden Experten namhafte Firmen zu finden? Finden nach einer einfachen Onlinerecherche in Foren oder auf Videoportalen Kundenstimmen? Falls ja, ist das Anzeichen dafür, dass der Motivationstrainer sein Handwerk versteht.

Merkmal Nr. 4: Bewusstsein für Nachhaltigkeit

Gute Motivationstrainer wissen, dass schnelle Erfolge nur kurzfristig nachwirken. Welchen Mehrwert besitzt ein Workshop für Unternehmen, wenn in diesem die Belegschaft dazu gebracht wird über glühende Kohlen zu laufen? Motivation ist etwas, dass immer wieder erneuert werden muss, soll es nachhaltig wirken. Dazu müssen auch Führungskräfte selbst zur Motivation befähigt beziehungsweise für das Thema sensibilisiert werden. Traut sich der Experte, Sie als Führungskraft auf Ihre Defizite aufmerksam zu machen? Etwa, indem er Ihnen gegenüber betont, welche Vorbildfunktion Sie als Führungskraft besitzen, dass Sie Ihrer Belegschaft für den guten Job, den diese täglich machen hin und wieder danke oder Ihre Begeisterung, die Sie für Ihre Tätigkeit besitzen auch einmal offen zeigen sollten. Falls ja, dann trainiert er Sie und Ihre Belegschaft für ein Marathon – und nicht für einen Sprint. Und das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass ein Motivationstrainer ist, der seinen Titel nicht ganz zu Unrecht führt.

 

Christoph Schroeder

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