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Heizkosten senken: So sparen Sie mit zehn einfachen Tricks

Heizkostenabrechnungen können richtig weh tun: Heizkosten sind der höchste Energieposten im Haushalt. Sie machen etwa 80 Prozent des Energieverbrauchs aus. Dabei kann der Heizenergieverbrauch schon mit einfachen Mitteln wirksam gedrosselt werden.

 

Mit den zehn Heizspiegel-Tipps können Sie Ihre Heizkosten mit ein paar einfachen Kniffen senken.

 

1. Wählen Sie die richtige Raumtemperatur

Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizkosten. Im Wohnzimmer reichen 20 Grad, im Schlafzimmer 16 Grad. Nachts und bei längerer Abwesenheit kann die Temperatur weiter heruntergedreht werden. Mit programmierbaren Thermostaten können Sie sogar genau eintakten, wann welcher Heizkörper hoch- oder runterregelt.

 

2. Halten Sie Fenster und Türen dicht

Kunststoffdichtungen in Fenstern und Türen werden im Laufe der Zeit porös und damit undicht. Füllen Sie Spalten einfach mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen aus dem Baumarkt. Zusätzlich ist es sinnvoll, Rollläden nach Einbruch der Dunkelheit herunterzulassen. So lassen sich  Wärmeverluste weiter reduzieren.

 

3. Vermeiden Sie Wärmestau an Heizkörpern

Möbel oder Gardinen vor Heizkörpern verhindern, dass die Wärme ungehindert in den Raum geht. Die Heizung muss dann mehr arbeiten als eigentlich nötig.

 

4. Lassen Sie die Heizung regelmäßig prüfen

Schon eine geringe Ablagerung von Ruß und ein nicht optimal eingestellter Brenner verursachen unnötige Kosten. Auch ein so genannter hydraulischer Abgleich der Heizanlage spart Energie und Geld. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Installateur nach dieser Optimierungsmaßnahme.

 

5. Behalten Sie den Durchblick

Nur wer den eigenen Verbrauch kennt, kann dauerhaft Energie sparen. Ein Heizgutachten zeigt Ihnen, ob Ihre Heizkostenabrechnung zu hoch ist und woran es liegt, wenn Sie zu viel verbrauchen. Es kann kostenlos bestellt werden. Ihren Vermieter können Sie anhand einer fachlichen Stellungnahme über das Ergebnis des Gutachtens informieren und Sanierungsvorschläge anbieten.

 

6. Entlüften Sie die Heizung

Gluckst es in Ihrem Heizkörper? Dann enthält er Luft, die die Wärmeleistung einschränkt. Mit einem Entlüfterschlüssel aus dem Baummarkt das Ventil öffnen und die Luft entweichen lassen, bis das Ventil zu tropfen beginnt.

 

7. Heizen Sie nicht die Wände

Eine Isolationsschicht hinter dem Heizkörper senkt den Wärmeverlust über die Außenwand. So lassen  sich Wärmeverluste reduzieren. Entsprechende Dämmfolie gibt es im Baumarkt.

 

8. Gönnen Sie Ihrer Heizung eine Pause

Stellen Sie Ihre Heizkörper auf die Frostschutz-Stufe, wenn sie nicht gebraucht werden. Mit elektronischen Thermostaten können Sie die Heizzeiten komfortabel programmieren und etwa 15 Prozent Heizenergie sparen. Stiftung Warentest erklärt, was dabei zu beachten ist.

 

9. Schalten Sie regelmäßig auf Durchzug

Gekippte Fenster sorgen kaum für frische Luft, aber kühlen die Wände aus. Richtiges Stoßlüften dagegen sorgt für Luftaustausch. Der ist wichtig, um Feuchtigkeit aus den Räumen zu vertreiben und Schimmelbildung zu verhindern.

 

10. Achten Sie auf versteckte Kosten

Heiznebenkosten werden oft anstandslos hingenommen. Dabei machen die Ausgaben für das Ablesen, das Warten und den Betriebsstrom der Heizung 10 bis 20 Prozent der Heizkosten aus. Das kostenlose Heizgutachten zeigt Ihnen, ob Sie in diesem Bereich überhöhte Kosten haben.

 

Quelle:© Franz Alt 2010
 

 

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