Bauen & Wohnen

Heizung sanieren – Darauf sollten Sie achten

Besonders bei älteren Gebäuden steht oft eine Sanierung der Heizung an. Durch die konstant hohen Energiepreise amortisieren sich Investionen in eine neue Heizung in angemessener Zeit – und sind daher wirtschaftlich, energetisch und aus Sicht der Umwelt sinnvoll. Der Dschungel aus Vorschriften und Förderungsmöglichkeiten stellt jedoch viele Hausbauer und Sanierer vor große Probleme – wir haben deshalb ein paar Tipps für Sie, was Sie beim Sanieren Ihrer Heizung beachten sollten.

 

5 Tipps für die Sanierung Ihrer Heizung

1. Fördermöglichkeiten ausschöpfen

Wer seine Heizung saniert, der hat die Chance auf einen KfW-Kredit. Das sind besonders günstige Kredite (derzeit ein Prozent Zinsen), bei denen man unter bestimmten Umständen auch einen Tilgungszuschuss erhalten kann.

Voraussetzung für einen KfW-Kredit ist das Erreichen von bestimmten Energiestandards. Das gelingt entweder über eine Wärmedämmung, oder über eine Sanierung der Heizung.

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Ist eine Fußbodenheizung das Richtige für Ihr Bau- oder Sanierungsvorhaben? (Bild: Uli Carthäuser / pixelio.de)

2. Vorab informieren

Bevor Sie Angebote einholen, sollten Sie sich überlegen, was für eine Heizung für Sie wirtschaftlich rentabel ist und worauf Sie besonders Wert legen – z.B. auf regenerative Energieträger. Dazu sollten Sie folgende Fragen beantworten:

  • Wie lange dauert es, bis sich die Investitionen amortisiert haben?
  • Welche Energieträger möchte ich nutzen?
  • Welches Heizungssystem ist für mein Bau- oder Sanierungsvorhaben sinnvoll (Wandheizung, Fußbodenheizung, Heizkörper…)?

Lesen Sie dazu auch entsprechende Fachliteratur und lassen Sie sich beraten.

3. Angebote vergleichen

Holen Sie sich Angebote von mehreren Heizungsfirmen ein. So bekommen Sie ein Gefühl dafür, was realistische Preise für Ihr Sanierungsvorhaben sind: Sind die Preise von zwei Angeboten gleich relativ ähnlich, dann können Sie davon ausgehen, dass das der übliche Preis ist. Wenn sich zwei Angebote jedoch gravierend unterscheiden, dann sollten Sie auf jeden Fall noch ein drittes einholen um eine realistische Preisvorstellung zu bekommen.

Hier hilft Ihnen der Heizungsfinder von GS Wärmesysteme: In einer Online-Maske können Sie grob die Eckdaten Ihres Vorhabens eingeben und erhalten dann unverbindliche Angebote von Heizungsfirmen aus ihrer Umgebung, aus denen Sie das kostengünstigste auswählen können. Alle Firmen, die in den Heizungsfinder aufgenommen werden, werden zuvor qualitätsgeprüft.

4. Kosten sparen

Die Firma GS Wärmesysteme kann moderne Heizungsanlagen mit hohen Effizienzstandards besonders günstig anbieten, da sie einen Systembausatz entwickelt hat, mit dem Hausbauer und Sanierer ihre Heizungsanlage selbst installieren können. Das spart Kosten bei den Handwerkern – Geld, das man dann in modernste Technik investieren kann.

5. Rechtliche Vorgaben beachten

In Deutschland regelt die EnEV (Energieeinsparverordnung), dass für jedes Gebäude ein Energieausweis erstellt werden muss, der die Ökobilanz von Heizung und Dämmung ausweist. Wer beispielsweise eine Wohnung mietet, dem muss dieser Energieausweis vorgelegt werden. So weiß der Mieter von Anfang an, mit welchen Heizkosten er zu rechnen hat. Außerdem legt die EnEV Effizienzwerte fest, die bei der Sanierung einer Heizung erreicht werden müssen.

Katja Heumader

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