Regionales

Hessen: Eröffnung des Intel Collaborative Research Institute for Secure Computing an der TU Darmstadt

„Moderne IT-Systeme müssen mit größtmöglicher Sicherheit ausgestattet sein. Dies ist umso wichtiger, da moderne Informations- und Kommunikationstechnologien als Querschnittstechnologien in alle Wirtschaftsbereiche vordringen, und damit Motor für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen sind“, sagte Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch heute in Darmstadt anlässlich der Eröffnung des Intel Collaborative Research Institute for Secure Computing (CRI-SC) an der Technischen Universität.

Das Intel Collaborative Research Institute for Secure Computing bildet seit Januar 2012 einen neuen, weit über die Grenzen Hessens hinaus sichtbaren Leuchtturm der IT-Exzellenz am Standort Darmstadt. Das neue Institut ist das erste Forschungslabor von Intel im Bereich der IT-Sicherheit außerhalb der USA. Mit Aufnahme der Tätigkeit ist das Forschungslab weltweit eines der herausragenden Forschungslabore im Bereich der Sicherheitsforschung insbesondere für mobile und eingebettete Systeme. Eingebettete Systeme finden sich in sämtlichen Bereichen von Hochtechnologieprodukten – vom Smartphone und Fahrzeugbau über die Prozessautomatisierung bis hin zur Medizintechnik. Diese eingebetteten Systeme übernehmen vielfältige, anspruchsvolle und auch sicherheitsrelevante Aufgaben. Fehler in diesen Systemen können direkte Auswirkung auf unser reales Leben haben. Daher bestehen besondere Anforderungen an deren Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Die Ergebnisse, die im Rahmen der Arbeit des Forschungslabs entstehen, sollen dabei die Basis für eine Vielzahl von Kooperationen mit Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größen schaffen und dabei Industriestandards setzen. „Dieser Transfer in Produkte und Verfahren ist uns sehr wichtig. Deshalb unterstützt das Hessische Wirtschaftsministerium die Transferaktivitäten des Institutes mit EU-Strukturfondsmitteln in Höhe von insgesamt
180 000 Euro über die nächsten drei Jahre“ so Saebisch. Durch die Zusammenarbeit will Intel an der in Darmstadt betriebenen Spitzenforschung im Bereich IT-Sicherheit partizipieren sowie sich stärker innerhalb der IT-Sicherheits-Community vernetzen. Die TU Darmstadt kann durch die Etablierung des Forschungslabs nachhaltig die Forschung im Bereich IT-Sicherheit am Standort Darmstadt sichern und neue Themenfelder auf- und ausbauen.

Im gleichen Zuge stärkt die Ansiedlung des Forschungslab in Darmstadt die Sichtbarkeit der IT-Exzellenz des Standorts Darmstadt, der Region Südhessen sowie des Landes Hessen und ergänzt die vorhandenen Initiativen, wie z.B. CASED (Center for Advanced Security Research Darmstadt), das Software-Spitzencluster und auch das House of IT.

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