Regionales

Höchster Reallohnanstieg in BW seit mehr als 3 Jahren

Ähnlich wie in Bayern steigen die Reallöhne auch in Baden-Württemberg. Jedoch übersteigen die Ergebnisse des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg die des Freistaates teilweise erheblich. Insgesamt ist die durchschnittliche Vergütung im 2. Quartal um 3,6% angestiegen (Bayern: 2,6%), so viel wie seit drei Jahren nicht mehr. Insgesamt verdienten Arbeitnehmer im Produzierenden- und Dienstleistungsgewerbe 3.537 Euro im Monat (Bayern: 3.424 Euro), Sonderzahlungen mit eingerechnet sogar 4.069 Euro, was einen bemerkenswerten Anstieg von 6% im Vorjahresvergleich ausmacht. Des Weiteren sind die Arbeitszeiten mit 38,9 Stunden pro Woche eine halbe Stunde länger als 2010 und somit wieder auf Vorkrisenniveau. Dieses Rekordquartal steht im krassen Gegensatz zum 2. Quartal 2009, in dem die Reallöhne um 3,8% abnahmen.

Auch in Baden-Württemberg gibt es teilweise erhebliche Unterschiede in der Vergütung. Zu den Spitzenverdienern zählen Angestellte in den Bereichen „Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben; Unternehmensberatung“ mit 5.107 Euro, „Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie“ mit 4.842 sowie der „Energieversorgung“ mit 4.573 Euro. Auch die Löhne in der Fahrzeugbaubranche mit 4.513 Euro über dem Durchschnitt. Unterdurchschnittlich verdienten vor allem Branchen aus dem Dienstleistungsbereich. Das Schlusslicht bildete unter anderem das „Gastgewerbe“ mit 2.109 Euro und der Zeitarbeitsbranche mit 1.722 Euro.

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