Energie & Umwelt

Holz in der Hüttn: Wer Energie sparen will, baut mit Holz

Vor der aktuellen Herausforderung der Energieeffizienz und -einsparung stellt Holz eine attraktive Alternative zu anderen Baustoffen dar. Gerd Wegener, Professor für Holzbaukunde und Holztechnik und zugleich Sprecher des Clusters Holz (dem Zusammenschluss der bayerischen Forst-, Holz- und Papierwirtschaft, deren Jahresumsatz 37 Milliarden Euro ausmacht) verweist auf die besonderen energiesparenden Vorteile des Baustoffs Holz. Im Vergleich zu Holz, verbraucht die Produktion von Beton 4 mal so viel Energie und die von Aluminium sogar 128 mal so viel. Holz ist vielseitig einsetzbar, massiv und wetterbeständig. Es ist ökologisch Verträglich und neben seinen widerstandsfähigen Eigenschaften, vergleichsweise leichter als viele andere Baustoffe. Auch Bedenken über die Feueranfälligkeit oder ungenügende Isolation sind unbegründet. Neue Techniken in der Holzverarbeitung haben diese Nachteile längst behoben und  zukunftsweisende Verfahren wie die Nano-Infiltration zeigen, dass das Potential von Holz noch längst nicht ausgeschöpft ist. Auch Projekte wie der LifeCycle Tower, ein CO2 neutrales Holzhybridhaus, spiegeln die deutlich positive Umweltbilanz das Material wider. Die ökologischen und energietechnischen Eigenschaften, die Holz mit sich bringt, machen es zusammen mit den materialwissenschaftlichen Innovationen zu dem Baustoff der Zukunft.

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