Wirtschaft

HP weitet Softwaregeschäft aus und will sich von Hardware trennen

Hewlett-Packard, einer der größten Technologiekonzerne der Welt, hat umfangreiche Änderungen in seiner Firmenstruktur angekündigt.

HP will, ähnlich wie IBM vor ihr, sich verstärkt auf das lukrativere und konjunkturresistente Softwaregeschäfte konzentrieren. Im Zuge dessen will sich der Technologiekonzern den Softwarekonzern Autonomy, mit einem Börsenwert von 5,7 Milliarden Dollar, für 10 Milliarden Dollar einverleiben. Dies ist eine der größten Übernahmen in der Geschichte des Unternehmens. Gleichzeitig prüft HP eine teilweise oder komplette Abspaltung seines Computerbereichs und kündigt den Ausstieg aus dem Mobile-Geschäft und den Produktionstop für seine auf dem Betriebssystem WebOS basierenden Smartphones und Tablets an, was den geplanten Ausstieg aus dem Hardwaregeschäft noch weiter unterstreicht.

Wegen der geplanten Rekonstruieren des Unternehmens stieg HPs Umsatz im dritten Quartal um 500 Millionen Dollar auf 31,2 Milliarden Dollar. Der Technologiekonzern musste seine Erwartungen für das Geschäftsjahr 2011 reduzieren und prognostiziert Umsatzerlöse zwischen 127,2 und 127,6 Milliarden Dollar, mit einem Gewinn von 3,59 bis 3,70 Dollar pro Aktie.

 

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