Neue Medien

Hunderttausende demonstrieren gegen ACTA und Überwachung

Am Samstag sind deutschlandweit mehr als 100.000 Menschen aus Protest gegen ACTA und Überwachung auf die Straße gegangen. In München, wo der Veranstaltungsleiter mit 500 Demonstrierenden gerechnet hatte, kamen 16.000 um ihren Unmut über die bevorstehende Überwachung des digitalen Raums kundzutun. In Berlin gingen mehr als 6.000 Menschen auf die Straße. Über die gesamte Bundesrepublik wurde in mehr als 80 Städten demonstriert.

Auch in anderen Städten Europas hatte es Demonstrationen mit jeweils mehreren Tausend Teilnehmern gegeben.

Genau einen Tag vor dem weltweiten Aktionstag gegen ACTA hatte die Bundesregierung angekündigt, ACTA vorerst nicht zu unterschreiben. 

Kurz zuvor hatten bereits auch Polen, die Slowakei, Tschechien und Lettland den Ratifizierungsprozess aufgrund anhaltender Proteste und der intransparenten Vorgehensweise seitens der EU-Behörden ausgesetzt.

(sm)

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