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Im Netz entdeckt: PKV-Vergleich für Freiberufler

Für Freiberufler ist die private Krankenversicherung (PKV) manchmal sinnvoll. Denn Freiberuflern bietet eine private Krankenversicherung im Vergleich zur gesetzlichen Krankenkasse oft größeren Nutzen. Freiberufler können nämlich mit Hilfe einer PKV oftmals nicht nur Geld sparen (zumindest am Anfang), sie erhalten auch ein Plus an Sicherheit und Leistungen. Ein Blick auf Verbraucherplattformen wie PKV-Vergleich.de  zeigt nicht nur den wachsenden Trend von Freiberuflern zur privaten Krankenversicherung, sondern bietet auch gleich die passende Anleitung für Freiberufler zum Abschluss einer PKV. Auch über die Frage, ob ein Wechsel des schon bestehenden Tarifs der privaten Krankenversicherung sinnvoll für den Freiberufler ist, kann hier leicht geklärt werden.

Freiberufler in der PKV bevorzugt

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Bild: Petra Bork / pixelio.de

Freiberufler werden in der PKV bevorzugt (http://www.pkv-vergleich.de/freiberufler), denn sie stellen innerhalb der privaten Krankenversicherung, ebenso wie beispielsweise Selbstständige, einen Sonderfall dar. So sind Freiberufler von den üblichen Regularien, welche Angestellte und Arbeitnehmer bis zu einem gewissen Einkommen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) fest- und von der PKV fernhalten, befreit. Freiberufler müssen zum Beispiel nicht erst die Versicherungspflichtgrenze erreichen, um eine private Krankenversicherung abschließen zu können. Zudem ist in den meisten PKV Tarifen für Freiberufler bereits das Krankentagegeld mit enthalten, so dass es nicht erst separat und gegen Zuzahlung abgeschlossen werden muss.

PKV Krankentagegeld wichtig für Freiberufler

Das Krankentagegeld der privaten Krankenversicherung ist für Freiberufler besonders wichtig. Denn Freiberufler müssen für jeden Tag, an dem sie nicht ihren Beruf ausüben können, auf viel Geld verzichten. Wer in einem Monat von 21 Arbeitstagen nur 14 wirklich seiner freiberuflichen Tätigkeit nachgehen kann, weil er krank ist, steht vor einem großen finanziellen Problem, verdient er doch an seinen Krankheitstagen nicht einen Cent. Die Krankentagegeldversicherung der PKV hilft Freiberuflern in einem solchen Fall effizient, denn sie zahlt für jeden Krankheitstag einen festen Tagessatz aus. Das Krankentagegeld ist eigentlich eine Zusatzversicherung der privaten Krankenversicherung, in den meisten PKV Tarifen für Freiberufler ist es jedoch, wie schon beschrieben, von Anfang Bestandteil des Vertrages.

Günstige Beiträge in der PKV für Freiberufler

Freiberufler erhalten in der privaten Krankenversicherung meist auch wesentlich günstigere Beiträge – das liegt v.a. an der Architektur des Krankenversicherungssystem in Deutschland, da Selbstständige und Freiberufler keinen Arbeitgeberanteil für ihre Beiträgen erhalten. Somit ist die solidarische umlagefinanzierte gesetzliche Krankenversicherung meist (zumindest am Anfang) teurer als die PKV, bei der die Versicherten einen eigenen Kapitalstock aufbauen. Zudem üben Freiberufler in der Regel Tätigkeiten aus, die kein hohes Gesundheitsrisiko mit sich bringen. In Folge dessen sind sie seltener krank, weshalb ihre Krankenversicherung auch weniger Leistungen für sie aufbringen muss. Dies wirkt sich natürlich wiederum günstig auf die PKV Beiträge eines Freiberuflers aus. Mit Hilfe eines Online PKV Rechners (http://www.pkv-vergleich.de/private-krankenversicherung-rechner) können Freiberufler kostenlos die für sie zu erwartenden Beiträge für eine private Krankenversicherung testen. So ist ein direkter Vergleich PKV gegenüber GKV problemlos möglich.

Marc Brümmer

5 Kommentare zu “Im Netz entdeckt: PKV-Vergleich für Freiberufler

  1. In der privaten Krankenversicherung gibt es keine Tarife in denen das Krankentagegeld automatisch mitversichert ist. Dieses muss in jedem PKV Vertrag jeweils einzeln abgesichert werden. Als freiwilliges Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse sind die Krankentagegelder in der Regel bereits eingeschlossen. In der PKV ist das nicht der Fall.

  2. Ich weiß nicht, ob ich als Freiberufler, der nicht so viel oder konstant Geld verdient, wie zB Designer in die PKV wechseln sollte. Wenn dann die Auftragslage schlecht ist, landet man schnell im unliebsamen Basistarif.

    1. Ich war als Berufsanfänger NOTGEDRUNGEN als Freiberufler auch knapp zwei Jahre in der PKV. Ich bin froh, dass ich da wieder draußen bin. Rückblickend hätte ich lieber monatlich etwas mehr als freiwillig Versicherter in der GKV gezahlt – oder sich um die Künstlersozialkrankenkasse bemühen, die übernehmen den Arbeitgeberanteil, was den Beitragssatz eträglicher macht… Grund des Unbehagens: ich habe mich auf einmal wie eine Melkkuh gefühlt!! In den Augen der Ärzte leuchtet das Dollar-Zeichen, sobald sie einen PKVler sehen. Ich hatte keine bessere Behandlung, die wollten einfach nur ALLES an mir behandeln, um über die höheren Gebührensätze ihre Ausrüstung zu finanzieren!! Das ist kein vernünftiges System. Außerdem muss man allein aus ethisch-moralischen Gründen solidarisch versichert sein… Fazit: Die PKV gehört abgeschafft, alle Einkommensarten müssen herangezogen werden und alle müssen nach ihrer tatsächlichen Leistungsfähigkeit einzahlen – also weg mit der unsäglichen Beitragsbemessungsgrenze! Dies sorgt doch nur dafür, dass je mehr ich verdiene, desto weniger prozentuale Abgaben habe ich: Je größer die Schultern, desto geringer die Last! Bluten muss dadurch der Mittelstand mit seinem „Mittelstandsbauch“, ein Euphemismus für Abgaben- und Steuerungerechtigkeit! Wenn das System so auf die richtigen Füße gestellt wird, sinken auch die Beitragssätze für 90% der Bundesbürger deutlich!

    2. Das hängt von vielen individuellen Faktoren ab: Einkommen, Vorerkrankungen, Heiratspläne, Kinder,… Als ich mich 2001 als Freiberufler selbständig machte, war für mich ganz klar, dass ich in die PKV wechsele. Die GKV konnte und wollte ich mir am Anfang auch gar nicht mehr leisten. Inzwischen sind die Beiträge zwar kräftig gestiegen, aber günstiger als die GKV ist es immer noch allemal. Und was mir an der PKV auch gut gefällt: Man stellt sich sein Versicherungspaket ganz individuell zusammen.

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