Energie & Umwelt

Im Sommer den Pelletvorrat auffüllen – 10% günstiger als im Winter

 Im Juli kostet ein Kilogramm Holzpellets im Bundesdurchschnitt weiterhin nur 22,45 Cent, wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) berichtet. Eine Kilowattstunde (kWh) Wärme gibt es somit für 4,58 Cent – ein Preisvorteil zu Heizöl von 46 Prozent. Der als Tonnenpreis veröffentlichte Preisindex des DEPV liegt zum Vormonat unverändert bei 224,54 EUR/t. Der DEPV empfiehlt allen Betreibern, den Pelletvorrat jetzt zum günstigen Sommerpreis aufzufüllen.

Wie auch in den vergangenen Sommern sind Holzpellets rund 10 Prozent günstiger als im Winter. Das liegt vor allem an der guten Rohstoffsituation: In Deutschland gibt es in ganz Mitteleuropa den höchsten Holzvorrat. Das führt zu einer sehr guten Versorgung mit Sägespänen, der Produktionsbasis für Holzpellets. Martin Bentele vom DEPV empfiehlt, jetzt den Lagerraum aufzufüllen und den günstigen Sommerpreis zu nutzen. „Wichtig ist es, beim Einkauf auf das ENplus-Siegel zu achten“, so Bentele weiter. „Nur bei ENplus ist der Händler für eine schonende Anlieferung der Pellets geschult, was laufend kontrolliert wird.“ Zertifizierte Händler sind auf der Internetseite www.enpluspellets.de zu finden.

Der DEPV-Index ist der Durchschnittspreis für Holzpellets im Bundesgebiet. Er liegt im Juli bei 224,54 EUR/t. Regional unterscheiden sich die Pelletpreise in Deutschland: In Süddeutschland sind Pellets mit 222,09 EUR/t am günstigsten (Abnahme 6 t). In der Mitte der Republik zahlen Pelletheizer pro Tonne 226,56 EUR, wenn 6 Tonnen Qualitätspellets abgenommen werden. In Nord- und Ostdeutschland kostet eine Tonne der kleinen Presslinge 228,99 EUR.

Weitere Informationen im Internet:

Grafiken zu Preisen und zur Heizkostenentwicklung

(Quelle: Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V.)

 

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