Wirtschaft

„IMEX Global Insights“, Atkon, Vok Dams, Radisson Blu Schwarzer Bock,

Meldungen des Tages (09.12.2010) präsentiert vom BlachReport

 

„IMEX Global Insights“: Optimismus verdrängt Besorgnis

Die etablierten Senior-Manager der weltweiten Meeting-, Incentive-, Kongress- und Event-Branche (MICE) blicken optimistisch in das kommende Jahr. Das ist eines der Ergebnisse des aktuell veröffentlichten "IMEX Global Insights"-Berichtes. Für den Bericht wird ein festes Gremium von 45 Vertretern aus verschiedenen Unternehmen der Meeting-Branche zu ihren jeweiligen Aussichten für die Zukunft befragt.

Der Großteil der Plenums-Mitglieder arbeitet zum Beispiel als Präsident, Chief Executive Officer oder Direktor. Die Mehrheit von ihnen lebt in Europa (25). Zehn Teilnehmer kommen aus den USA, der Rest aus Ländern wie Argentinien, Singapur, China und Australien.

Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage verdeutlichen eine positivere Entwicklung für die Meeting-Branche im kommenden Jahr. Die Manager erwarten sowohl eine steigenden Anzahl an Events als auch höhere Budgets. Gleichzeitig stehen grüne Initiativen weiterhin hoch im Kurs, ebenso wie die Weiterentwicklungen bei virtuellen Meetings. Die Rentabilität von Meetings und Events sowie kostensparende Richtlinien sind auch zukünftig zentrale Entscheidungsfaktoren der Senior-Vertreter.

58 Prozent der befragten Teilnehmer gehen davon aus, dass sie die Anzahl an Meetings, Events oder Incentives, für die sie verantwortlich zeichnen, im Vergleich zum vergangenen Jahr erhöhen werden. 37 Prozent der Befragten planen keine Veränderungen und nur fünf Prozent erwarten eine geringere Anzahl an Veranstaltungen. Im Großen und Ganzen rechnen die Teilnehmer damit, im Jahr 2011 über ein höheres Budget zu verfügen: 18 Prozent erwarten einen deutlichen Anstieg, 39 Prozent eine leichte Anhebung. Für 24 Prozent bleibt das Budget im Vergleich zum Vorjahr unverändert. 18 Prozent der Teilnehmer gehen von einer Reduzierung ihrer finanziellen Mittel aus.

Entgegen der Annahme, Manager stünden unter besonderem Druck ihre Geschäftsreisen zu reduzieren, zeigt der „IMEX Global Insights“-Bericht das Gegenteil auf. Bedenken über zu lange Abwesenheiten vom Büro tauchen bei über 60 Prozent der Befragten nicht mehr unter den wichtigsten fünf Kriterien für eine Geschäftsreise auf. Dies deutet auf eine gegensätzliche Entwicklung zu den zunehmenden virtuellen Meetings und Videokonferenzen hin. Naheliegend ist, dass neue Technologien Fachleute nicht davon abhalten, für das Geschäft wichtige persönliche Treffen zu vereinbaren. Jedoch sind sich die Befragten bewusst, dass eine gute Mischung aus virtuellen und persönlichen Meetings immer wichtiger wird.

Rentabilität ist weiterhin ein Hauptkriterium bei der Planung von Events. Ein Viertel der Befragten berichtet aktuell, dass die ausführliche und leicht nachvollziehbare Darstellung der Rentabilität von Meetings, Events und Incentives im Detail eine ihrer höchsten Prioritäten darstellt.Weniger Einflüsse auf die Planung haben Währungsfluktuationen und Sicherheitsängste. 27 Prozent der Befragten stufen politische Unsicherheiten lokal oder in ihren avisierten Märkten als eine der weniger wichtigen Entscheidungskriterien ein.

Die Befragten halten nachhaltige und umweltfreundliche Maßnahmen nach wie vor für wichtig. 42 Prozent von ihnen setzen sich umfassend für CSR-Aktivitäten ein, die ihre gesamte Arbeit beeinflussen und bestärken. 26 Prozent der Befragten entwickeln gegenwärtig Richtlinien für die Umsetzung dieser Aufgaben. Jedoch sind CSR-Maßnahmen im Ganzen noch ausbaufähig. Über ein Viertel der Teilnehmer sind sich zwar der Wichtigkeit von CSR bewusst, jedoch stehen sie mit der Definition von Richtlinien zu Aktionen für lokale Gemeinschaften und gemeinnützige Projekte noch am Anfang.

Info: www.imex-frankfurt.com

 

Atkon inszenierte Event für Qatar-Bewerbung zur Austragung der WM 2022

Die Berliner Atkon AG hat als Leadagentur mit ihren Partnernetzwerken den multimedialen Live-Event zur Bewerbung Qatars für die Austragung der Fußballweltmeisterschaft 2022 entwickelt. Am 2. Dezember 2010 trug dieser dazu bei, dass Qatar den Zuschlag von der Fifa für die Ausrichtung der WM in zwölf Jahren erhielt. „Wir sind sehr stolz, Teil dieses Projektes gewesen zu sein. Wir gratulieren Qatar zur gewonnen Ausrichtung der WM 2022. Das imposanteste Konzept hat die Fifa-Offiziellen überzeugt“, sagte Sven Woerner, Standortleiter Atkon Berlin.

Wichtigster Programmpunkt im Bewerbungsprozess für die WM 2022 war der Besuch einer technischen Delegation der Fifa in diesem Jahr. Diese bewertete, ob das Land tatsächlich alle technischen Voraussetzungen erfüllt, eine Weltmeisterschaft auszurichten. Das auf Seiten des Golfstaates zuständige „Qatar 2022 Bid Committee“ hatte für den viertägigen Besuch der Fifa-Delegation mehrere Showcases vorbereitet. So wurde zum Beispiel zwecks Darstellung der innovativen Kühlungstechnologien ein Fußballstadion im Maßstab 1:5 gebaut, welches am ersten Tag besichtigt wurde. Für den Abschlussevent am 4. Tag zeichnete Atkon verantwortlich. Der Event sollte auf überzeugende Weise alle Highlights der Bewerbung zusammenfassen.

Die Atkon orientierte sich bei dem Eventkonzept an dem „Bid Book Qatars“. Das Bid Book beantwortet auf rund 750 Seiten einen Kriterienkatalog der Fifa, welchen jeder Bewerber erbringen muss. Kernpunkte dieses Kataloges sind Themen wie Infrastruktur, Klima, Stadien, Marketing und Nachnutzung. Um diese Themen adäquat darzustellen, wurde eine Eventlocation mit drei verschiedenen Pavillons nahe Dohas „Aspire Academy for Sports Excellence“ kreiert. Höhepunkt des Events war eine halbstündige 300-Grad-Show.

Zusammen mit seinen Partnern dan pearlman für die Architektur, Stereolize für die Präsentation, Design Productions für den Messebau und Sigma für die Technik beendete Atkon die Planungsphase im Frühjahr 2010. Anschließend wurden Baumaterial, Präsentationstechnik und Werkzeug mit 23 Seecontainern und per Luftfracht nach Doha transportiert.

Die Location für die drei Pavillons wurde ganz bewusst gewählt: sie gliedert sich nahtlos in Doha’s „Aspire Academy for Sports Excellence“ ein, eines der weltweit größten Trainingszentren für Sportler. Auf einem unerschlossenen Baugrund konnte das Team nun die Eventlocation für den Abschlussbesuch errichten, am Ende entstanden drei Pavillons. Der erste orientierte sich in der Innenausstattung an traditionellen qatarischen Zelten und Wohnungen. Als Ausdruck der in der Kultur tief verwurzelten Gastfreundschaft Qatars wurden die Kommissare der Fifa hier auf traditionelle Art und Weise empfangen und hatten Gelegenheit zum Informationsaustausch mit Repräsentanten des Bid Committees.

Der zweite Pavillon beherbergte eine Ausstellung mit vielen Exponaten, darunter wertvolle Originale verschiedener lokaler Fußballwettbewerbe. Die Ausstellung zeigte die sportliche Entwicklung Qatars mit besonderem Fokus auf den Fußball. Die Teilnehmer erfuhren so zum Beispiel unter anderem, dass die erste Fußballiga in Qatar schon in den 60ern des letzten Jahrhunderts gegründet wurde. Im Laufe der Jahre haben auch viele prominente Stars aus Europa in Qatar gespielt, neben ihrer Nennung in dieser Ausstellung sind einige auch als Botschafter der Bewerbung im Einsatz. Ronald de Boer ist einer von ihnen, er führte die Fifa Delegation durch diesen Teil der Eventlocation.

Im letzten Pavillon entstand aus einer vermeintlichen Kinoatmosphäre eine multimediale Rundum-Präsentation mit 3D-Inhalten, die den Zuschauer in das Erlebte hineinzog. In einer rund 30-minütigen Show wurden Highlights der Bewerbung wie technische Gegebenheiten sowie Zahlen und Fakten gezeigt. Dies geschah auf hohem visuellem Niveau und emotionalisierend zugleich, so dass die Besucher von der Umsetzbarkeit der gezeigten Sachverhalte überzeugt werden sollten. Den Höhepunkt bildete schließlich der Auftritt des Superstars Zinedine Zidane.

Info: www.atkon.de

 

Vok Dams unterstützte Nespresso bei Premiere

Mit der Unterstützung von Vok Dams eröffnete Nespresso am 27. Oktober 2010 in München auf 450 Quadratmeter einen neuen Flagshipstore. Es war die Premiere eines neuen Boutique-Konzeptes für Medien, Lifestyle-Publikum, Fachöffentlichkeit, Partner aus der Industrie und ausgewählten Premium-Kunden, in deren Fokus die Inszenierung des neuen Service-Konzeptes stand. Eine visuelle Fassadenbespielung war die Ouvertüre für den Event, dem eine Eröffnung im Inneren folgte, die für die Gäste das neue Servicekonzept selbst erlebbar machte. iPads und die weltweite erste Nespresso-Boutique-App spielten dabei eine tragende Rolle.

Der Standort in dem denkmalgeschützten Jugendstilensemble an der Theatinerstraße 38 barg eine kommunikative Herausforderung. In München war das Gebäude über viele Jahre als „Escada-Gebäude“- bekannt. Daher war es wichtig, dem Standort eine neue Bedeutung zu geben. Vok Dams löste die Aufgabe durch eine Lichtinszenierung der markanten Fassade, die von dem Fotografen Sylvére und seiner Arbeit für das Visual Identity in den Nespresso Boutiquen inspiriert war. Sie begrüßte nicht nur die Gäste, sondern war für alle Münchner ein weithin sichtbares Statement.

Die zweite Herausforderung bestand in der Kommunikation des neuen Boutiquekonzeptes für die Gäste in einer Location, die das individuelle Erlebnis für den einzelnen Kunden und Kaffeeenthusiasten in den Vordergrund stellt. Auf rund 450 Quadratmetern lädt die neue Flagship Boutique den Besucher auf eine Entdeckungsreise durch die gesamte Vielfalt der Nespresso Welt ein. Nespresso als Pioneer von portionierten Spitzenkaffees hat in den letzten Jahren weltweit und in Deutschland die Kaffeekultur und damit die Art Kaffee zu genießen beeinflusst. Das Streben nach kontinuierlicher Innovation und der intensive Dialog mit seiner weltweiten Community von Clubmitgliedern lieferten Nespresso die Basis für das neue Boutiquekonzept im Herzen Münchens.

Eine Mischung aus zentraler Inszenierung, die auf Screens in alle Räume übertragen wurde und dezentraler Bespielung löste diese Aufgabe. Die Gäste erhielten iPads mit einer eigens kreierten App, das die Gäste als mediale Navigation auf ihrer Entdeckungsreise durch die Welt des Kaffeegenusses und Servicegedankens begleitete. Ergänzt wurde das Tool durch im Gebäude verteilte interaktive Touchscreens und Servicepersonal.

Info: www.vokdams.de

 

Winter-Special vom Radisson Blu Schwarzer Bock

Das Radisson Blu Schwarzer Bock Hotel, erbaut 1486, im Herzen Wiesbadens ist das älteste Hotel Deutschlands. Das Hotel verfügt über 142 Zimmer und Suiten, das Restaurant Capricorne, die Bar 1486, das Ingelheimer Zimmer aus dem 16. Jahrhundert sowie das historische Badhaus. Es stehen insgesamt acht Räume von 54 bis 160 Quadratmeter zur Verfügung. Sechs moderne Konferenzräume befinden sich in der fünften Etage mit Blick über die Dächer Wiesbadens und bieten Platz für 230 Personen. Zwei historische Veranstaltungsräume befinden sich direkt im Erdgeschos: ein Ballsaal und das Ingelheimer Zimmer. Alle Räume haben kostenlosen Wireless-Internetzugang, ISDN-Leitungen und sind verdunkelbar.

Ab dem 13. Dezember bietet das Haus ein Tagungs-Special mit Tagungsraum der Personenzahl entsprechend inklusive Standardtechnik und Zubehör, der Saftbar mit exotischen Säften ganztags zur Verfügung, zwei Kaffeepausen und einem Mittagessen in Form eines 3-Gang Menüs/Buffet. Der Preis pro Person beträgt 39,00 Euro.

Info: www.radissonblu.de/hotel-wiesbaden

 

ISO 9001 Zertifizierung des CongressForum Frankenthal

Das CongressForum Frankenthal ist jetzt gemäß dem Standard ISO 9001:2008 zertifiziert worden. Die internationale Norm für Qualitätsmanagementsysteme legt ihren Fokus auf Kundenzufriedenheit und deren kontinuierlicher Optimierung. Der Verbesserung der Betriebsabläufe und –prozesse wurde in Frankenthal schon immer viel Aufmerksamkeit gewidmet. Dabei muss das CongressForum vor allem den Kundenanforderungen so umfassend als möglich gerecht werden.

Seine insgesamt 19 Säle und Räumen zwischen 25 und 1.000 Quadratmetern präsentieren sich in klassisch-moderner Architektur und bieten den Rahmen für Tagung, Konferenzen, Ausstellungen, Galas, Bankett- und Kulturveranstaltungen. Modernste Veranstaltungstechnik ist im CongressForum Standard. Das Team des CongressForum Frankenthal unterstützt seine Kunden von der Planung bis zur Realisierung der Veranstaltung und konzipiert auch Rahmenprogramme.

Info: www.congressforum.de

 

Qualitätskongress für den Veranstaltungsnachwuchs

Der Veranstaltungsmarkt Deutschland gewinnt zunehmend an Bedeutung. Damit steigen die Anforderungen an adäquates Fachpersonal. In diesem Kontext sind neue Berufsfelder und neue Weiterbildungsmöglichkeiten entstanden, die dringend notwendig sind. Engagierte „Profis von morgen“ drängen mit fundierten Ausbildungen in den Veranstaltungsmarkt. „Vor diesem Hintergrund ist vor sechs Jahren die Idee eines Qualitätskongresses nur für unseren Veranstaltungs-Nachwuchs entstanden. Damit erfüllen wir die Anforderungen und Wünsche des Marktes, denn gerade die zunehmende Professionalisierung unseres Fachpersonals war unabdingbar. Mit unserem Qualitätskongress tragen wir gern dazu bei“, erklärt Jörn Raith, Vorsitzender des deutschen Fachverbandes für die Kongress- und Seminarwirtschaft (degefest), die Intention.

Dabei versteht sich der Qualitätskongress, der bereits zum siebten Mal im Kongresszentrum Oberhausen stattfand, als ergänzende Maßnahme, um den Teilnehmern Themen aus der Veranstaltungspraxis näher zu bringen. Darüber hinaus bietet der Kongress den Teilnehmern Orientierungshilfen, um sich mit Fachleuten über die besonderen Anforderungen ihres künftigen Arbeitsumfeldes auszutauschen. Dienstleistungs-Unternehmen der Event-Branche komplettierten als Aussteller das besondere Angebot.

Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wurden die sieben Workshops mehrfach hintereinander angeboten. Bereits bei der Opener-Rede von Professor Stefan Luppold (Karlshochschule International University, Karlsruhe), die sich dem viralen Marketing als Wirtschaftsfaktor widmete, wurde klar, dass sich der Qualitätskongress 2010 direkt am Puls der Zeit befindet. Sein ergänzender Workshop lautete „Veranstaltungsmarketing X.0 – Social Communities und virale Kampagnen“. Hand in Hand mit dem zunehmenden Verbreitungsgrad von Plattformen wie Facebook oder Twitter wächst die Möglichkeit, die virtuelle Welt auch für die Veranstaltungsbranche zu nutzen.

Und was kann oder muss jeder Einzelne beachten, um mit wenig Aufwand ein Event sicherer zu machen? Praxisnahe Beispiele rundeten den gut besuchten Workshop ab. „Wirtschaftsfaktor, aber nicht um jeden Preis“, lautete das Thema von Andreas Kienast, dem stellvertretenden degefest-Vorsitzenden, der an die Vernunft der Veranstalter appelliert und sich dem Ausreizen um jeden Preis in den Weg stellt. Erarbeitet wurden in diesem Workshop Inhalte, die sich an aktuellen Themen der Veranstaltungswirtschaft orientieren.

Wie sieht der tägliche Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und Gier aus und was können wir dagegen tun? Wo liegen die Grenzen des Veranstalters? Und wie sehen die unterschiedlichen Betrachtungen der am wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg beteiligten Veranstaltungs-Partner aus? Weitere Workshop-Themen lauteten „Kopfarbeit statt Laufarbeit“ (Wolf Rübner, EventCampus e.K.), „Zeitgemäßes Präsentieren“ Jean Brauner (Eyerock Media) / Oliver Pietern (effex medienproduktion/ mediafloor), „Effiziente Lichtgestaltung – Grundlagen der LED-Anwendungsmöglichkeiten (Rainer Möller, Produktmanager Focon Showtechnic Vertriebs GmbH) und „One size fits not all – Die richtige Lautsprecherwahl für eine gelungene Veranstaltung, ein Muss!“ (Sven Haferkamp, Geschäftsführung der Firma AD Systems Audiotechnik GmbH).

Info: www.degefest.de

 

Diese News aus der Branche wurden in freundlicher Unterstützung mit dem BlachReport erstellt

 

 

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