Regionales

Immobilienpreise in Hamburg steigen weiter an

Hamburg bleibt eine der teuersten Städte Deutschlands und kontinuierlich steigen die Preise für Wohneigentum und die Mietkosten an. Hamburg wächst, immer mehr Menschen zieht es, für Arbeit und Ausbildung, in die Hansestadt, die bereits seit einigen Jahren mit Wohnraummangel zu kämpfen hat. Defizite gibt es vor allem im günstigen und zentralen Wohnungsangebot.

Begehrtes Eigentum

Deutsche investieren zur Altersvorsorge immer häufiger in Wohneigentum. Aber auch internationale Unternehmen kaufen verstärkt Immobilien in deutschen Großstädten und Ballungsgebieten, was die Preise stetig nach oben treibt. In Hamburg verteuerten sich, laut Studie der LBS, Immobilien im Vorjahr um bis zu 13%; der Quadratmeter kostet mittlerweile durchschnittlich etwa 2700€. Besonders teuer sind die Stadtteile an Elbe und Alster. Am meisten zahlen muss man somit in der HafenCity, Blankenese, Uhlenhorst und Harvestehude. Günstigeres Eigentum lässt sich vor allem in Städten und Stadtteilen am Rande der Metropolregion erwerben, etwa in Harburg oder Norderstedt.

Teurer Mietmarkt

Was für den Eigentumsmarkt gilt, lässt sich auch auf den Mietmarkt übertragen. Besonders teuer und im Mietpreis stetig wachsend  sind auch hier die Viertel an Alster und Elbe. Generell gilt: Je zentraler, desto teurer. Gerade in den Szenevierteln wie St. Pauli, St. Georg und Ottensen macht sich die Gentrifizierung besonders bemerkbar. Alte Arbeiterviertel mit Altbaubestand und günstigen Mieten werden saniert und zu Preisen weit über dem Mietspiegel vermietet. Alteingesessene Bewohner können sich die neuen Mietkosten kaum noch leisten und werden Schritt für Schritt von den neuen Bewohnern verdrängt. Innerhalb weniger Jahre werden dann günstige Wohnquartiere zu teuren Luxusvierteln, wie im Falle des Schanzenviertels. Wer günstig und zentral wohnen möchte, könnte in Altona fündig werden. Ansonsten bekommt man bezahlbaren Wohnraum meist nur in den Randgebieten Hamburgs. Durchschnittsmieten von unter zehn Euro bekommt man mittlerweile nur noch im Bezirk Wandsbek und südlich der Elbe. Die Stadt muss gegensteuern und neuen, bezahlbaren Wohnraum schaffen. Oberbürgermeister Olaf Scholz (SPD) verspricht, jedes Jahr 6000 neue Wohneinheiten errichten zu lassen, um den zusätzlichen Bedarf, von ungefähr 30.000 bis 40.000 Wohnungen, decken zu können. Damit sich die Situation auf dem Markt, trotz Wachstum und dem Run auf die Immobilien, entspannen kann, sollen jetzt konsequent Wohnprojekte gefördert werden. In Altona entsteht zurzeit ein neues Wohnquartier mit 2000 Wohnungen, das sozialen Wohnungsbau und Wohneigentum vereint, und daneben schreiten auch die Planungen für ein neues Wohngebiet auf dem Gleisdreieck Altona weiter voran.

Wohnungssuche erleichtern: Immobilien bei Immonet

Wer bei der Suche nach Wohneigentum oder Mietwohnungen auf den Makler verzichtet und selbst aktiv werden möchte, kann dies bequem über das Internet erledigen. Immobilien bei Immonet geben bei der Suche einen guten Überblick über das Angebot und die durchschnittlichen Preise in bestimmten Gegenden. Die wichtigsten Informationen, Bilder für den ersten Eindruck und Kontaktadressen, falls weiteres Interesse besteht, werden übersichtlich aufgelistet, daher lassen sich die einzelnen Immobilien bei Immonet auch sehr gut miteinander vergleichen. Mit ein wenig Glück lässt sich so, selbst auf dem schwierigen Hamburger Wohnungsmarkt, die passende Immobilie finden.

 

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