Energie & Umwelt

In Österreich startet Initiative zur RIO+20-Konferenz

1992 fand in Rio eine Konferenz statt, die wegweisend für die Integration von Umwelt- und Entwicklungsbestrebungen sein sollte. Nun sind 20 Jahre vergangen und auf der Nachfolgekonferenz RIO+20 soll im Juni 2012 eine Bilanz gezogen werden. Es wird die Prominenz der politischen Welt-Elite erwartet.

In Österreich ist nun die zivilgesellschaftliche Initiative „RIO+20 – Gerechtigkeit in einer endlichen Welt“ gegründet worden. Darin bündeln mehr als 30 Umwelt- und Entwicklungsorganisationen ihre Bestrebungen. Bis zum Beginn von RIO+20 sollen mehr als 40 Veranstaltungen in Österreich stattfinden, die konkrete Wege in eine ökologische und sozial gerechte Zukunft aufzeigen. Die Aktivitäten reichen von Diskussionen über Ausstellungen, Filmtage bis zu Konferenzen in ganz Österreich. Den Auftakt bilden die Frauenfilmtage im Rahmen von „Green Action“ Anfang März in Wien.

Die Initiative wird dann bei der Konferenz in Rio vertreten sein. Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace, war bereits vor 20 Jahren dabei: „Die Rio Konferenz findet nach zwei Jahrzehnten voller gebrochener Versprechen und fehlender Handlungsbereitschaft statt. Das Resultat sind Milliarden Menschen in bitterster Armut und ein Ökosystem kurz vor dem Kollaps. Der vorliegende Entwurf für die Abschlusserklärung von Rio ist voll dieser Versprechungen und weiteren Verzögerungen."

(sm)
 

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