Technologie

Indien schießt erneut Satelliten ins All – diesmal jedoch erfolgreich

Probleme bereiten der indischen Weltraumagentur die schweren Satelliten. Während sich die leichtere PSLV-Rakete als „Arbeitstier“ erweist, scheiterten die letzten vier Starts der schweren GSLV-Rakete für schwerere Satelliten. Im April 2010 war eine GSLV-Rakete erstmals mit einem Beschleunigungsblock aus eigener indischer Produktion ausgerüstet kurz nach dem Start wegen eines Defektes in der Turbopumpe in den Golf von Bengalen gestürzt. Im Juli 2010 konnten dann fünf Satelliten erfolgreich ins All gebracht werden. Im Dezember 2010 gab es jedoch wieder einen herben Rückschlag, als die schwere indische Rakete GSLV mit einem teuren Kommunikationssatelliten an Bord 47 Sekunden nach dem Start spektakulär explodierte. Nun gelang es, gleich drei Satelliten erfolgreich im All auszusetzen – allerdings wieder mit der leichteren PSLV-Rakete: den 1,2 Tonnen schweren Resourcesat-2 zur Fernsondierung der Erde, den russisch-indischen Forschungssatelliten YouthSat (93 kg) und den singapurischen Satelliten X-Sat. Indien plant bis 2016 die vierte Nation mit einem eigenen bemannten Weltraumprogramm zu werden, nach Russland, den USA und China.

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