Energie & Umwelt

Indien will mit 75-Mrd-Investition seine Öl- und Gasabhängigkeit reduzieren

Indien muss derzeit seinen Energiebedarf zu 80 Prozent mit Importen decken. Dafür wendet das Land jedes Jahr 350 Milliarden Dollar auf – 29% der gesamten Importe. Der Bedarf soll nun zunehmend aus dem Inland gedeckt werden. Dafür sollen bis 2017 insgesamt 75 Milliarden Dollar in die heimische Öl- und Gasgewinnung investiert werden.

„The Wall Street Journal“ zitiert dabei den Vizeölminister Indiens. „Angesichts des wachsenden Energiebedarfs des Landes hat die indische Regierung eine umfassende Strategie beschlossen, um die Gewinnung von Energieträgern in den nächsten fünf Jahren anzuspornen.“

Indien plant auch den Bau von 34 Atomrektoren, um damit die Nuklearkapazität bis 2032 auf rund 64 GW zu steigern (20 GW bis 2020). Mit dem AKW-Komplex nahe Jaitapur – insgesamt sechs Reaktoren zu jeweils 1.650 MW – soll auf dem Subkontinent der größte Nuklearkomplex der Welt entstehen. Zudem ist auch der massive Ausbau der Erneuerbaren geplant: Bis 2020 sind Solaranlagen mit einer Nennleistung von 20 Gigawatt geplant.

 

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