Wirtschaft

Industriekletterer: mehr als „nur“ Fassadenreiniger

Klettern, das kann auch ein Beruf sein. Für manche gar Berufung! Im Folgenden verschaffen wir Ihnen einen kleinen Überblick über das Berufsbild der so genannten Industriekletterer, wo überall sie ihren Tätigkeiten nachgehen und wo Sie einen finden, wenn Sie ihn mal brauchen.

Neue Anforderungen für Fensterputzer

Glasfassade, Unternehmensgebäude, Firmengebäude
Glasfassaden haben den Industriekletterer auch in Großstädten bekannt werden lassen. (Bild: lichtkunst.73 / pixelio.de)

Glas, das ist nicht nur der Stoff, der Architektenträume hat wahr werden lassen. Zudem hat er an den klassischen Fensterputzer ganz neue Anforderungen gestellt. Die Fassadenreinigung, wie sie die Experten von PIGO-Extremtechnik (www.pigo-extremtechnik.de) anbietet, dürfte, vor allem für Großstädter, das prominenteste Beispiel sein, in welcher der Industriekletterer zum Einsatz kommt. Doch da gibt es noch viel mehr.

Denn laut Bundesagentur für Arbeit führen Industriekletterer, je nach Aufgabenbereich, „ … verschiedene Arbeiten in großen Höhen oder an schwer zugänglichen Orten aus. Dabei sind sie in der Regel nur mit Seilen gesichert.“

Dort arbeiten, wo sich sonst keiner hin traut

Aus dieser Beschreibung wird das wichtigste Anforderungsprofil an einen Industriekletterer deutlich: die vollkommene Abstinenz von Höhenangst. Weiters, so die Agentur, wird von einem Industriekletterer üblicherweise die Ausbildung zum Facharbeiter/ zur Facharbeiterin sowie eine fachspezifische Weiterbildung im Bereich seilunterstützte Arbeitsverfahren gefordert. Zum Beispiel als Höhenarbeiter beziehungsweise Höhenarbeiterin, Baukletterer beziehungsweise Baukletterin oder Seiltechniker beziehungsweise Seiltechnikerin.

Summa summarum heißt das: ob auf der Spitze von Industrieschornsteinen, im Wipfel hoher Bäume oder entlang der oben erwähnten Glasfassaden … sie müssen dort arbeiten, wo sich „Otto Normalbeschäftigter“ nicht hin traut.

Keine Industriekletterer, keine Energiewende

Wie wichtig dieser Beruf für unser gesellschaftliches Leben – ja vielleicht sogar Überleben – inzwischen geworden ist, zeigt ein ganz anderes Beispiel. So wäre die Umstellung der Strom- und Energieversorgung auf die Erneuerbaren, so wie sie sich auch einer unserer Kommentatoren wünscht, ohne den Industriekletterer nicht denkbar. Denn wer sonst soll die Rotorblätter vom unvermeintlich entstehenden Schmutz reinigen oder die an den Flügel manchmal notwendig werdenden Reparaturen durchführen?

Ein Beruf mit Höhen

Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Auf oben erwähnter Internetseite kann man sich ein eigenes Bild machen. Dort wird deutlich: zu den Kunden von Industriekletterern gehören Akteure aus den unterschiedlichsten Branchen. Von Flughäfen bis Kirchgemeinden ist alles dabei. Zudem stehen die Experten von PIGO-Extremtechnik für alle am Thema Interessierten für noch mehr Informationen zur Verfügung.

Christoph Schroeder

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