Wirtschaft

Inflation rückläufig – ohne Energie wäre sie nur 1,4% statt 2,4%

Die Inflation in Deutschland ging den zweiten Monat in Folge leicht zurück. Zum Vormonat Oktober gab es keine Veränderungen, Kraftstoffe sowie Pauschal- und Flugreisen wurden mit dem Ende der Herbstferien allerdings erwartungsgemäß etwas günstiger.

Aufs Jahr hochgerechnet ging die Teuerungsrate damit von bislang 2,5%auf 2,4% zurück. Das Jahr 2011 war besonders durch einen Preisauftrieb bei Energie geprägt: Sprit ist aktuell 11,3% teurer als im Vorjahr, Heizöl sogar um 28,5%. Darüber hinaus legten auf Jahressicht auch Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke um insgesamt 2,8% zu : Fleisch kostet 4,4% mehr, Kaffee 19%, Margarine 23,6%, Wein 3,6% und Tabakwaren 3,2%. Gemüse hat sich hingegen um 7,7% verbilligt.

Wenn man die Energie ausklammert, wäre die Inflationsrate sogar nur bei 1,4%. Die EZB sieht bis zu einer Schwelle von 2% die Preisstabilität gewahrt. Darüber wird in der Regel mit höheren Zinsen gegengesteuert, was jedoch aufgrund der höheren Investitionskosten das Wirtschaftswachstum dämpft.
 

 

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