Energie & Umwelt

Informationsdienst Energie und Umwelt: KW 07

Klimawandel und Umweltschutz:
1. Verbesserte Vorhersage von Extremwetterereignissen:
2. Studie – starke Zunahme der Extremwetterereignisse in Deutschland bis 2040:
3. Deutschland unterstützt Forschung für nachhaltigen Landnutzungsplan in Xinjiang:
4. Britische Energieriesen bespitzeln Umweltaktivisten:

Atomkraft:
5. Aktivisten besetzen spanisches Atomkraftwerk und zeigen Sicherheitsmängel:
6. Tschechien zögert mit Ausbau des AKW Temelin – wirtschaftliche Bedenken:

Erdöl und Erdgas:
7. Gastransitland Slowakei wird von Russland zum riesigen Gasspeicher ausgebaut:
8. Undurchsichtige Preispolitik bei russischem Gas:
9. USA wollen größtes europäisches Schiefergasvorkommen in der Ukraine fördern:
10. Venezuela offiziell nun erdölreichstes Land der Erde:
11. Chevron in Ecuador zu 8 Mrd. Dollar Schadenersatz verurteilt:

Gentechnik:
12. Zusatzkosten bei Gen-Freilandversuchen übersteigen Forschungsaufwendungen:

Automotive:
13. Pneumatischer Hybridantrieb mit 60% Einsparungen für unter 1.000 Euro:
14. TÜV gibt XXL-Lastern grünes Licht – geringerer Kraftstoffverbrauch:

 

Klimawandel und Umweltschutz:

 

Verbesserte Vorhersage von Extremwetterereignissen:
Die verheerende Flut in Pakistan im Juli 2010, die ein Großteil des Landes unter Wasser gesetzt und rund 2.000 Menschen getötet hatte, war voraussehbar. US-Forscher haben die vorhandenen Rohdaten analysiert und kamen zu dem Ergebnis, dass die Niederschlagsdaten und damit die Flut schon fünf Tage im Voraus hätte prognostiziert werden können – genügend Zeit, um aus den Stauseen präventiv Wasser abzulassen, wodurch das Ausmaß der Flut hätte minimiert werden können (Pakistan bezieht rund 35% seiner Stromerzeugung aus Wasserkraft). Die neuen Studien zeigen, dass die Wettermodelle des European Centre for Medium-Range Weather Forecasting (ECMWF) die immensen Regenfälle sehr genau vorausgesagt hatten. Wären diese Niederschlagsdaten in ein hydrologisches Modell eingeflossen, hätte man das hohe Flut-Risiko rechtzeitig erkennen können. Die Forscher wollen nun ein verbessertes Warnsystem einrichten.

 

Studie – starke Zunahme der Extremwetterereignisse in Deutschland bis 2040:
In einem gemeinsamen Forschungsprojekt des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), des Technischen Hilfswerks (THW), des Umweltbundesamtes (UBA) und des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu den Auswirkungen des Klimawandels auf extreme Wetterereignisse kamen die vier Behörden zu dem Ergebnis, dass Deutschland bis 2040 mit einer starken Zunahme ganzjähriger extremer Niederschläge rechnen muss. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssten sich daher frühzeitig auf die wachsenden Gefahren und die steigenden Schäden durch Überschwemmungen vorbereiten und entsprechende regional unterschiedliche Anpassungsreaktionen einleiten. Extremwetterereignisse wie Schneekatastrophen, Hochwasserereignisse und extreme Trocken- und Hitzeperioden sind die am häufigsten auftretenden Großschadensereignisse in Deutschland.

 

Deutschland unterstützt Forschung für nachhaltigen Landnutzungsplan in Xinjiang:
Elf deutsche Forschungseinrichtungen untersuchen mit finanzieller Unterstützung des Bundesforschungsministeriums in den kommenden fünf Jahren – in enger Kooperation mit den chinesischen Behörden – die nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen im Tarim-Becken der chinesischen Taklamakan-Wüste. Die knappen Wasserressourcen gelten vor allem wegen der stetig steigenden Wasserentnahme für die Bewässerung als übernutzt. Ziel ist ein nachhaltiger Landnutzungsplan für diese Region in der nordwestlichen Provinz Xinjiang, in der es Mitte 2009 im Zuge von Separationstendenzen zu schweren Unruhen mit hunderten Toten kam. Durch eine nachhaltige Sicherung und Entwicklung der lokalen Landwirtschaft, dem Rückgrat der Volkswirtschaft der Provinz, sollen mittelfristig auch positive Einkommens- und Beschäftigungseffekte erzielt und somit die soziale Stabilität erhöht werden.

 

Britische Energieriesen bespitzeln Umweltaktivisten:
Britische Energiekonzerne stehen laut der britischen Guardian unter dem Verdacht, private Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, das Leben von Umweltaktivisten zu durchleuchten. Neben der Scottish Resources Group (zweitgrößter Kohleproduzent) und Scottish Power (einer der größten britischen Energieversorger) sei auch die deutsche Eon in die Aktion verwickelt. Demnach wurden unter anderem private Emails durchstöbert und Spitzel in die Szene eingeschleust, um Hinweise zu erlangen, wann und wo entsprechende Protestaktionen geplant werden. Hintergrund der Veröffentlichung ist die Erklärungsnot der britischen Polizei: Bei der Diskussion über verdeckte Ermittler der Polizei in Umweltgruppen hatten Polizisten behauptet, die Zahl der Unternehmensspitzel in den Gruppen sei höher als die der verdeckten Ermittler. Dies sei aus Sicht der Polizei vor allem deshalb problematisch, weil die Spitzel der Sicherheitsfirmen sich jeder Kontrolle entzögen. Eon bestätigte eine Zusammenarbeit der britischen Tochter mit den Sicherheitsfirmen, die es so aber in Deutschland nicht gebe. SRG und Scottish Power wollten sich bislang nicht zu dem Fall äußern.

 

Atomkraft:

 

Aktivisten besetzen spanisches Atomkraftwerk und zeigen Sicherheitsmängel auf:
Aktivisten der spanischen Sektion von Greenpeace haben das AKW Cofrentes in der Provinz Valencia besetzt. Dadurch wollten sie auch beweisen, wie unsicher diese Anlage ist. Das Risiko geht dabei nicht nur von der unsicheren Technologie an sich aus, sondern auch von möglichen terroristischen Attacken auf AKWs. Spanien war 2004 Ziel eines heftigen Anschlags durch islamistische Kräfte, der 191 Menschen das Leben kostete. Ein Anschlag auf eines der – wie erneut bewiesen – vollkommen unzureichend gesicherten AKWs hätte jedoch noch weitaus dramatischere Konsequenzen. Besonders die älteren spanischen AKWs gelten zudem als sehr unsicher: Im benachbarten Tarragona hat die Staatsanwaltschaft derweil Anklage gegen vier Verantwortliche des AKWs Ascó erhoben, weil dort angeblich Radioaktivität willentlich freigesetzt wurde. Es wurde bereits eine Rekordgeldstrafe verhängt, nun drohen den Verantwortlichen wegen Verstößen gegen die allgemeine Sicherheit und der Fälschung von Dokumenten Haftstrafen zwischen 6 und 16 Jahren.

 

Tschechien zögert mit Ausbau des AKW Temelin – wirtschaftliche Bedenken:
Die tschechische Regierung zögert weiterhin bei dem geplanten Ausbau des AKW Temelin um zwei weitere Reaktorblöcke. Neben wirtschaftlichen Bedenken kommen offenbar noch außenpolitischen Entscheidungsprobleme hinzu, von welchem Partner man sich bei den Technologie- und Brennelementelieferungen abhängig machen will: Westinghouse (USA), Areva (Frankreich) oder Atomstroyexport (Russland). Bereits im Oktober 2010 hatte Premierminister Petr Nečas „Risiken der Sicherheit sowie ökonomische und außenpolitische Risiken“ angeführt. Hinzu kommen die Laufzeitverlängerung und der zügige Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ursprünglich war wohl von tschechischer Seite auch spekuliert worden, dass Deutschland aufgrund des unter Rot-Grün beschlossenen Atomausstiegs mittelfristig auf Stromimporte angewiesen sein dürfte – diese Rechnung scheint nun nicht mehr aufzugehen: Deutschland hat im ersten Quartal 2010 den höchsten Stromexportüberschuss in seiner Geschichte eingefahren und 6,7% mehr Strom erzeugt als verbraucht und der Ausbau der EE geht zügig weiter. Auch die Baukosten lassen AKW-Projekte zunehmend fragwürdig erscheinen: Ein neues AKW kostet im Schnitt € 3500 pro installiertem Kilowatt Leistung. Windparks sind da wesentlich günstiger (zwischen 600-870 Euro) – und dies, obwohl einige der Kosten für AKWs noch gar nicht eingepreist sind, sondern der Gesellschaft obliegen, wie gesundheitliche Risiken in der Umgebung der AKWs, Endlagerung des Atommülls und der Großteil an den Kosten für den Rückbau der AKWs.

 

Erdöl und Erdgas:

 

Gastransitland Slowakei wird von Russland zum riesigen Gasspeicher ausgebaut:
Russland deckt nahezu 100% des Energiebedarfs der Slowakei: Es liefert den Kernbrennstoff für die vier slowakischen Reaktorblöcke, die mit 1,8 GW rund 54% des benötigten Stroms erzeugen (Druckwasserreaktoren sowjetischer Bauart). Zudem bezieht die Slowakei für den Eigenbedarf von Russland mehr als sechs Milliarden Kubikmeter Gas und etwa sechs Millionen Tonnen Öl im Jahr. Als Transitland werden durch die Slowakei jährlich 50 Milliarden Kubikmeter russischen Gases nach Westeuropa gepumpt. Das russische Energieministerium und der Gaskonzern Gazprom haben nun gemeinsam der Slowakei ein Projekt zum Bau von drei Untergrundgasspeichern (UGS) vorgeschlagen. Mit einer Kapazität von 65 Milliarden Kubikmeter würde die Versorgungssicherheit der Republik erhöht – und Gazprom könnte Schwankungen in der (west-)europäischen Nachfrage besser ausgleichen. Denn gegenwärtig muss Gazprom noch auf Kapazitäten der Speicher Haidach (Österreich), Humbly Grove (Großbritannien) und Rehden (Deutschland) sowie der deutschen VNG und der französischen Vitol zurückgreifen.

 

Undurchsichtige Preispolitik bei russischem Gas:
Wie nun bekannt wurde hat Italien signifikante Preisrabatte bei russischem Gas ausgehandelt. Auch weitere europäische Gazprom-Kunden drängen auf günstigere Preise, bislang aber ohne Erfolg. Lediglich mit der tschechischen RWE Transgas und der slowakischen SPP werde verhandelt, da das Recht auf eine Preisrevidierung in deren Verträgen verankert sei, heißt es aus der Konzernzentrale. Gazprom hat für 2011 steigende Preise angekündigt: um voraussichtlich 15% auf 352 US-Dollar pro Tausend Kubikmeter Gas für Westeuropa und 250 Dollar pro Tausend Kubikmeter Gas für die postsowjetischen GUS-Staaten. Am Mittwoch erst hatte der russische Präsident Medwedew anlässlich eines Italienbesuchs die russisch-italienischen Beziehungen als strategisch wichtig für die Entwicklung der Beziehungen zwischen Europa und Russland insgesamt bezeichnet.

 

USA wollen größtes europäisches Schiefergasvorkommen in der Ukraine fördern:
Die Ukraine verfügt nach eigenen Angaben über das größte Schiefergasvorkommen in Europa. Die USA wiederum sind Spitzenreiter bei der aufwendigen Fördertechnologie – rund 40% des in den USA geförderten Gases kommt aus solchen unkonventionellen Quellen. Nun haben beide Länder in Washington ein Memorandum of Understanding gezeichnet, um gemeinsam die Schiefergas-Vorkommen in der Ukraine zu erkunden. Weitere Punkte sind die Reformierung des ukrainischen Energiesektors und die Modernisierung des Gastransportsystems des wichtigen Gas-Transitlandes. Außerdem wurden 50 Millionen Dollar zur Unterstützung der nuklearen Sicherheit und für Programme zur friedlichen Nutzung der Atomenergie zugesagt. Im Gegenzug soll die Ukraine den restlichen Teil ihres hoch angereicherten Urans an Russland übergeben und ihre Kernindustrie auf Energieproduktion und Medizin konzentrieren.

 

Venezuela offiziell nun erdölreichstes Land der Erde:
Laut dem venezolanischen Energie- und Ölministeriums haben sich die Erdölvorräte des Landes gemäß der internationalen Zertifikation zum Jahreswechsel auf 296,5 Milliarden Barrel belaufen. Die Erhöhung sei auf die Zertifizierung der Erdölvorräte in neuen Vorkommen im erdölreichen Gebiet um den Orinoco-Fluss zurückzuführen. Damit hat Venezuela nun nach vorherigen Ankündigungen auch offiziell Saudi-Arabien als erdölreichstes Land überholt, das auf 266 Milliarden Barrel Erdölreserven kommt.

 

Chevron in Ecuador zu 8 Mrd. Dollar Schadenersatz verurteilt:
Dem US-Ölkonzern Texaco, der 2001 von seinem US-Konkurrenten Chevron übernommen wurde, werden gravierende Umweltzerstörungen im Amazonasgebiet Ecuadors der 1970er und 1980er Jahre vorgeworfen. In den 26 Jahren Tätigkeit habe Texaco Millionen Tonnen an Erdölrückständen und hochgiftigen Förderwässern einfach in den Regenwald gepumpt, bis die Proteste 1991 zum Rauswurf von Texaco aus Ecuador führten. Die klagenden Anwohner (rund 30.000) berichten von weiten Vergiftungen des Regenwaldes aufgrund fehlerhafter Förderpraktiken und hatten ursprünglich 27 Mrd. Dollar gefordert. Ein Gericht in Ecuador hat Chevron nun wegen dieser Umweltvergehen zu 8 Mrd. Dollar Schadenersatz verurteilt. Sollte sich der Konzern in Zeitungsanzeigen in Ecuador und den USA nicht binnen 15 Tagen entschuldigen, drohte der Richter sogar damit, die Strafe zu verdoppeln. Chevron selbst sieht das Urteil des ecuadorianischen Gerichts als nicht rechtmäßig und nicht vollstreckbar an und will in Berufung gehen. Auch Chevron-Konkurrenten befürchten, dass dies zu einem Präzedenzfall werden könnte. Extremste Umweltverschmutzungen und Vergiftungen gehen allerdings nicht nur mit der Ölförderung einher (siehe Nigeria), sondern treten häufig auch im Umfeld der Minen großer Bergbaukonzerne auf.

 

Gentechnik:

 

Zusatzkosten bei Freilandversuchen übersteigen Forschungsaufwendungen:
Eine Evaluation der Gesamtkosten bei den Freilandversuchen mit genmanipuliertem Weizen in der Schweiz ergab, dass für jeden Franken, der für die eigentliche Forschungsarbeit aufgewendet wurde, zusätzliche 1,26 Franken in den Schutz- und Biosicherheitsmassnahmen sowie in die behördliche Begleitung der Versuche flossen. Im Detail waren es für jeden in der Forschung aufgewendeten Franken zusätzlich 78 Rappen für den Schutz vor Vandalismus, 31 Rappen für die Biosicherheit und 17 Rappen für die behördliche Begleitung und Aufsicht. Damit übersteigen die Zusatzkosten den Aufwand für die Forschung deutlich. In der Schweiz gilt noch bis Ende 2013 ein Moratorium für den kommerziellen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen, von dem nur die Forschung ausgenommen ist. Prof. Bernauer von der ETH Zürich: „Ohne Kostenreduktionen lassen sich in Zukunft in der Schweiz wahrscheinlich keine Freilandversuche mehr durchführen“ – es sei denn, es würden permanent gut geschützte Versuchsfelder eingerichtet, die zwar anfangs eine beträchtliche Investition erfordern, danach aber die Freilandversuche wesentlich kostengünstiger machen.

 

Automotive:

 

Pneumatischer Hybridantrieb mit 60% Einsparungen für unter 1.000 Euro:
Die beim Bremsvorgang anfallende Energie verpufft bei reinen Verbrennungsmotoren bislang ungenutzt. Bei Elektro- und Hybridfahrzeugen eröffnen regenerative Bremsen bereits ein großes Energiesparpotenzial, allerdings sind die jeweiligen Komponenten noch vergleichsweise teuer. An der Universität Lund in Südschweden wurde nun ein pneumatischer, also auf Luftdruck basierender Hybridantrieb entscheidend weiterentwickelt. Den Ansatz gab es bereits seit den 1990ern. Beim pneumatischen Hybridantrieb wird mithilfe der Bremsenergie Luft in einem speziellen Tank verdichtet und zwischengespeichert. Bei Bedarf wird die Druckluft dann zum Beschleunigen in den Verbrennungsmotor eingeblasen. Damit lassen sich rund 48% der Bremsenergie zwischenspeichern – das entspricht dem Rückgewinnungsgrad der heutigen Elektro-Hybride. Allerdings ist das System mit Zusatzkosten von unter 1.000 Euro überaus günstig. Besonders lohnend dürfte der Einsatz bei langsamem, ruckeligem Fahren im Stadtverkehr sein (Linienbusse). Hier dürften sich bis zu 60% Sprit einsparen lassen. Ein indischer Fahrzeughersteller habe bereits Interesse an der Technologie bekundet.

 

TÜV gibt XXL-Lastern grünes Licht – geringerer Kraftstoffverbrauch:
Nach Modellversuchen in NRW mit den 25 Meter langen XXL-Lastern (Giga-Liner) hat der TÜV ein hervorragendes Prüfzeugnis ausgestellt. Aus dem Abschlussbericht geht hervor, die Gigaliner könnten „technisch sicher und verkehrstechnisch gefahrlos betrieben werden“. Auch Kurven und kleinere Straßen seien für die Gigaliner kein Problem. EU-weit werden die Gigaliner bereits in Finnland, Schweden und den Niederlanden eingesetzt, Norwegen und Dänemark planen die Einführung. Bei den überlangen Lastern ist das Verhältnis aus Transportleistung und Kraftstoffverbrauch günstiger, auch könnten sie die Gesamtzahl der Lkws auf den Straßen senken und damit den Verkehrsfluss verbessern.

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