Energie & Umwelt

Informationsdienst Energie und Umwelt: KW 49

1. Klimawandel könnte negative Folgen für Windenergie haben:
2. 2010 wird eines der drei wärmsten Jahre seit Beginn der Datenaufzeichnung:
3. Staatlicher Zuschuss für PV-Firmen zu Forschung und Entwicklung (F&E):
4. Weltrekord: Solarmodule mit höchstem Zellwirkungsgrad von 21,6 Prozent:
5. EU-Kommission will Manipulationen am Strommarkt verstärkt Einhalt gebieten:
6. Baden-Württemberg übernimmt 45% an EnBW:
7. Eon Ruhrgas droht Milliardenverlust:
8. Siemens darf eigene (Investitions-)Bank für seine Kunden gründen:
9. Bundesregierung widerspricht Peak-Oil-Studie der Bundeswehr:
10. Tiefseeförderung von Erdöl auf 38% der Gesamtmenge gestiegen:
11. Größerer Ölfund bei Norwegen:
12. China sichert sich weitere Ölfelder, diesmal in Venezuela:
13. Moore hocheffektive CO2-Speicher:
14. Mitsubishi sichert sich Standbein im europäischen EE-Markt:
15. RWE plant 2.000 MW Braunkohlekraftwerk in NRW:
16. Südkorea plant 14 weitere Atomkraftwerke:
17. RWE erhält Preis für zweifelhafte Lobbyarbeit:
18. Rekorderuption der Sonne bringt Magnetsturm und Störungen:

 

Klimawandel könnte negative Folgen für Windenergie haben:
Wissenschaftler der University of Texas in Austin haben eine Studie veröffentlicht, deren Messdaten ergeben, dass eine Zunahme der Erderwärmung mit einer Abnahme der mittleren Windgeschwindigkeiten und somit mit einer Abnahme der global nutzbaren Windenergie einhergeht. Winde entstehen vor allem durch Temperaturunterschiede in der Atmosphäre. Da die Erderwärmung dieses Gefälle allmählich abschwächt (die Pole erwärmen sich schneller als die Äquatorregion, dadurch nimmt die Differenz beider Extreme ab), nehme auch die Windkraft und -geschwindigkeit ab. Für China, den weltweit größten Nutzer von Windenergie, berechneten die Wissenschaftler eine Abnahme der nutzbaren Windenergie mit nahezu der vierten Potenz des Temperaturanstiegs. Das bedeutet rund 15% weniger nutzbare Windkraft bis 2030. Allerdings gehen andere Vorhersagen auch von einer größeren Energie in der Atmosphäre aufgrund der Erderwärmung aus: Mehr wärme gleich mehr Energie gleich mehr Turbolenzen.

 

2010 wird eines der drei wärmsten Jahre seit Beginn der Datenaufzeichnung:
Auch wenn der Sommer in Deutschland, Großbritannien und Frankreich verhältnismäßig kühl war (zuletzt 1996), weltweit wird das Jahr 2010 eines der drei wärmsten Jahre seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen 1850. Falls der Dezember global betrachtet nicht besonders kühl ausfällt, wird 2010 mit 0,55 Grad Celsius über dem langjährigen Mittel den fragwürdigen Spitzenplatz einnehmen, noch vor den Jahren 1998 und 2005. Globale Spitzenreiter sind Kanada und Grönland: Drei Grad oder mehr über dem langjährigen Mittel wurden in den arktischen Teilen Ostkanadas und Westgrönlands gemessen. An zweiter Stelle liegen mit 1-3 Grad über dem Mittel die Nordhälfte Afrikas und von Südasien bis Westchina. Den Hitzerekord als heißestes bisher verzeichnetes Jahr geben Kanada, Nordafrika, die Arabische Halbinsel und die Türkei an. Das gesamte Jahrzehnt liegt 0,46 Grad über dem langjährigen Mittel und ist ebenfalls das wärmste bislang verzeichnete. Überdurchschnittlich betroffen sind mit 0,7 bis 1,4 Grad über dem langjährigen Mittel wieder Teile Afrikas, Teile Asiens, der arabische Raum, Grönland und das arktische Kanada.

 

Staatlicher Zuschuss für PV-Firmen zu Forschung und Entwicklung (F&E):
Schwarz-Gelb will die Folgen ihrer eigenen EE-feindlichen Energiepolitik mildern und mit zusätzlichen Forschungsgeldern die Technologie- und Marktführerschaft deutscher Anbieter im PV-Bereich nicht gänzlich aufgeben. Fotovoltaik-Unternehmen, die bis 2013 mindestens 500 Mio. Euro in technische Verbesserungen investieren, sollen 100 Mio. Euro zusätzlich vom Staat erhalten. 50 Mio. Euro davon kommen aus dem Bundesforschungsministerium, die anderen 50 Mio. Euro aus dem Bundesumweltministerium. Dies ist nach der starken Kürzung der Subventionen für Sonnenenergie dringend geboten: Der Marktanteil chinesischer Hersteller der Zellen- und Modulproduktion ist zwischen 2006 und 2009 von einem Fünftel auf ein Drittel gewachsen, der deutsche Anteil sank hingegen von gut der Hälfte auf ein Drittel.

 

Weltrekord: Solarmodule mit höchstem Zellwirkungsgrad von 21,6 Prozent:
Mit der Einführung seiner neusten kristallinen Solarmodule hat SANYO Component Europe GmbH, einer der führenden Hersteller von Fotovoltaikmodulen, erneut seinen eigenen Rekord gebrochen: Die neuen 240W-Module weisen mit 21,6% den bislang höchsten weltweit gemessenen Zellwirkungsgrad auf. Die Module werden ab Anfang 2011 in Europa erhältlich sein.

 

EU-Kommission will Manipulationen am Strommarkt verstärkt Einhalt gebieten:
EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat angekündigt, künftig Manipulationen am europäischen Strommarkt verstärkt verhindern zu wollen. Bereits 2009 wurde wegen Behinderung des freien Wettbewerbs und illegaler Absprachen auf Kosten der Verbraucher eine Kartellstrafe in Milliardenhöhe gegen Eon, das Tochterunternehmen Eon Ruhrgas und den französischen Monopolisten Gaz de France (GDF) ausgesprochen. Nun muss offenbar nochmals nachgelegt werden: Eine strengere Aufsicht soll künftig den Insiderhandel und Marktmissbrauch auf dem Gas- und Strommarkt unterbinden. Die Regeln sollen dafür sorgen, dass die Energiepreise für den Verbraucher niedrig bleiben.

 

Baden-Württemberg übernimmt 45% an EnBW:
Baden Württemberg kauft für 4,7 Milliarden Euro die 45% Anteile an dem deutschen Energieriesen EnBW von dem staatlichen französischen Energiekonzern EDF zurück (Verkauf: 2001). Das Land plant, den drittgrößten deutschen Energiekonzern komplett zu übernehmen. Der Löwenanteil der restlichen Aktien liegt mit ebenfalls 45% bei einem Zusammenschluss kommunaler Energieversorger im südlichen Baden-Württemberg, dem Zweckverband der oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW). OEW will jedoch nach eigenen Angaben keine Aktien an das Land verkaufen. Die restlichen freien Aktionäre erhalten ein Übernahmeangebot. Mittelfristig soll der Versorger an die Börse gebracht werden und einen Platz im Dax finden.

 

Eon Ruhrgas droht Milliardenverlust:
Das Geschäftsmodell von Eon Ruhrgas ist zusammengebrochen: Im vierten Quartal wird erstmals in der Unternehmensgeschichte ein Verlust im Gashandel eingefahren. 2011 drohe sogar ein Minus von bis zu einer Milliarde Euro. Hintergrund ist, dass der Spotmarktpreis aufgrund einer zunehmenden Gasschwemme (unkonventionelles Gas aus den USA, Flüssiggasimporte) immer weiter unter den Preis fällt, den Eon Ruhrgas langfristig dem russischen Geschäftspartner garantiert hat. Dieser hängt wiederum an der unsäglichen Ölpreisbindung ab: Um angeblich Spekulationen mit Erdgas vorzubeugen haben sich Förderländer wie Russland und Norwegen auf die Bindung an den Ölpreis verständigt. Bislang warf das auch für die großen deutschen Gasimporteure außerordentliche Gewinne ab, nun hat sich jedoch der Spieß umgedreht. Eon Ruhrgas drängt derweil seine Gaslieferanten zu mehr Flexibilität, die langfristigen Lieferverträge sollen aufgeweicht werden. Die Stellschrauben in den Verträgen müssten neu justiert und die Preise an die Entwicklungen in den Märkten angepasst werden.

 

Siemens darf eigene (Investitions-)Bank für seine Kunden gründen:
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat dem Münchner Elektronikriesen Siemens, mit seinem Umweltportfolio einer der weltweit führenden Konzerne beim regenerativen Umbau der Welt, die Gründung einer eigenen Bank genehmigt. Mit der Bank will der Konzern unabhängiger von Kreditinstituten werden. Sie soll Kredite im Rahmen von Projekt- und Investitionsfinanzierungen anbieten und damit die Absatzfinanzierung nachhaltig unterstützen. Speziell bei den Autoherstellern (VW, Daimler, BMW) sind eigene Kreditinstitute gängig, um Autokäufe verhältnismäßig günstig zu finanzieren. Das Geldhaus mit Sitz in München werde zunächst mit einem Eigenkapital von 250 Mio. Euro ausgestattet, so dass es 2 Mrd. Euro an Krediten vergeben kann. Zunächst wird das Institut nur in Deutschland vertreten sein, die Aufnahme grenzüberschreitender Geschäfte sei jedoch geplant. Auch der Einstieg ins Privatkundengeschäft sei nicht vorgesehen, es sollen also keine allgemeinen Finanzdienstleistungen angeboten werden. Bevorzugte Kunden seien Unternehmen, die öffentliche Hand und Projektgesellschaften, die bei konventionellen Kreditinstituten keine adäquate Finanzierung bekämen. Diese Siemens-Kunden sollen künftig Siemens-Geld für den Kauf von Siemens-Produkten erhalten.

 

Bundesregierung widerspricht Peak-Oil-Studie der Bundeswehr:
In einer Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Grünen in Bezug auf die im Sommer veröffentlichte Peak-Oil-Studie der Bundeswehr gab die Bundesregierung ihrer Einschätzung gemäß Entwarnung. Die inoffizielle Studie „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologien im 21. Jahrhundert – Umweltdimensionen von Sicherheit“ des "Dezernats Zukunftsanalyse" der Bundeswehr hatte den weltweiten Höhepunkt der konventionellen Erdölförderung (Peak Oil) bereits für 2010 angenommen und daher vor einer dramatischen Ölkrise gewarnt. Dort heißt es: „Entsprechend schwierig ist es sich vorzustellen, welche Bedeutung ein sukzessiver Entzug einer der wichtigsten Energiequellen unserer Zivilisation haben kann. Psychologische Barrieren sorgen für das Ausblenden an sich unbestreitbarer Fakten und führen zu fast instinktiver Ablehnung einer eingehenden Auseinandersetzung mit dieser schwierigen Thematik.“ Sowie: „Die Transformation zu post-fossilen Gesellschaften hängt in besonderem Maße von der Verfügbarkeit nicht-fossiler Technologien ab.“ Wie gesagt, Peak Oil wurde hier auf das Jahr 2010 datiert. In dem World Energy Outlook 2010 hat auch die IEA erstmals der von der Energy Watch Group erfolgten Datierung des Oil Peaks (konventionelle Förderung) auf 2006 zugestimmt. Chefökonom der Internationalen Energie-Agentur in Paris, Fatih Birol: „Die Zeit des billigen Erdöls ist vorüber. Wir müssen das Öl verlassen, ehe es uns verlässt!“ Zu bedenken ist, dass Deutschland als weltweit sechstgrößter Erdölverbraucher von den Folgen einer Ölverknappungs- und Preisspirale besonders stark betroffen sein wird. Verschärft wird die Situation noch durch eine rasant steigende Nachfrage aus den boomenden BRIC- und Schwellenländern. Die parlamentarische Anfrage wollte nun wissen, welche Vorsorgemaßnahmen man in Berlin jenseits der 90-Tage-Reserve bereithält. Die ernüchternden Antwort streitet das Problem jedoch schlichtweg ab: „Die Bundesregierung geht nicht davon aus, dass kurz- bis mittelfristig eine angebotsseitige Erdölverknappung eintritt.“ Grundsätzlich sei „eine Steigerung der Förderung… bis 2035 möglich“ – bei „optimaler Entwicklung und Produktion der Vorräte unter den heutigen Rahmenbedingungen. (…) Das globale Potenzial für nicht-konventionelles Erdöl ist nach Einschätzung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) sehr groß und für Ölsande und Schwerstöle etwa vergleichbar mit dem Potenzial von konventionellem Erdöl.“ Zu den hohen Umweltbelastungen dieser ungleich schwierigeren und aufwendigeren Fördermethoden macht sich Berlin offenbar keine Gedanken – sie unterliege „den gesetzlichen Vorschriften der jeweiligen Länder“. Aber mit längerfristiger Weitsicht und entsprechender strategischer Umsetzung hat ja bekanntlich auch schon das Energiekonzept nicht sonderlich geglänzt.

 

Tiefseeförderung von Erdöl auf 38% der Gesamtmenge gestiegen:
Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko im Sommer dieses Jahres hatte rund 500 Mio. Barrel Öl im Meer freigesetzt und dem Ölkonzern BP einen zweistelligen Milliardenbetrag gekostet. Die Tiefseeförderung hat das indes nicht beeinträchtigt: Der Anteil des auf diese Weise gewonnenen Rohöls sei seit 1977 von zehn auf 38% gestiegen. Ein Ausstieg scheint insofern unrealistisch, auf diesen Anteil kann man gegenwärtigem Stand (noch) nicht verzichten.

 

Größerer Ölfund bei Norwegen:
RWE Dea hat rund 16 Kilometer westlich des Feldes Gjøa in der Norwegischen Nordsee einen kohlenwasserstoffführenden Horizont (hauptsächlich Öl) mit einer Mächtigkeit von 435 Metern entdeckt. Die Wassertiefe beträgt dort 370 Meter, die Bohrung hat eine Gesamtlänge von 3.664 Metern. Vorläufige Schätzungen gehen von gewinnbaren Ölvorkommen in der Größenordnung zwischen 2 und 10 Millionen Kubikmetern Öläquivalenten aus.

 

China sichert sich weitere Ölfelder, diesmal in Venezuela:
Die Kombination aus stetig wachsendem Energiehunger und steigenden Kapitalreserven beflügeln Chinas weltweite strategische Investitionen. Diesmal wurden sechs umfangreiche Erdölkooperationen mit dem OPEC-Land Venezuela vereinbart. Venezuela verfügt über rund 7% der weltweiten Ölreserven, das ist mehr als Russland besitzt (Anteil an der Weltfördermenge: 3,4%). Auch bei den Gasreserven liegt das südamerikanische Land auf Platz acht. Drei führende chinesische Erdöl- und Gasunternehmen (CNPC, Sinopec, CNOOC) haben nun Zugang zu den Reserven am Orinoco erhalten. Auch der Bau einer gemeinsamen Ölraffinerie im venezolanischen Bundesstaat Guarico ist vorgesehen.

 

Moore hocheffektive CO2-Speicher:
Eine gemeinsame Studie der österreichischen Bundesforste, des Umweltbundesamtes und des WWF hat nachgewiesen, dass Moore pro Hektar viermal mehr CO2 binden als die Tropenwälder. Dadurch sind sie die besten natürlichen Kohlenstoffspeicher. Moore bedecken insgesamt nur drei Prozent der Erdoberfläche, speichern jedoch fast ein Drittel des erdgebundenen Kohlenstoffs (das vierfache der Emissionen des Flugverkehrs). Eine verloren gegangene Moorlandschaft verwandelt sich jedoch zu einer Quelle von extremen CO2-Ausstößen, da das gebundene CO2 wieder abgegeben wird. Obwohl Moore nur 0,25 Prozent der Landfläche Österreichs bedecken, würde das Freikommen ihrer gesamten Kohlenstoffvorräte dem vierfachen jährlichen CO2-Ausstoß des Landes entsprechen, zeigt die aktuelle Studie. Schon heute verursacht die Moornutzung zudem viermal mehr Emissionen als der nationale Flugverkehr, nämlich 300.000 Tonnen CO2 pro Jahr – für Deutschland zeichnet sich ein ähnliches Bild. Der Erhalt von Mooren, sowie die Rückführung dieser Landschaften ist insofern von höchster Priorität. Technisch ist der Schutz günstig und geschieht etwa durch die Errichtung von Holzdämmen, die den Wasserhaushalt wiederherstellen.

 

Mitsubishi sichert sich (weiteres) Standbein im europäischen EE-Markt:
Mitsubishi Power Systems plant für 120 Mio. Euro ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum für Erneuerbare Energien im schottischen Edinburgh. Besonderes Augenmerk liegt in den Offshore Wind-Technologien. Im Zuge der Investition übernimmt Mitsubishi auch das schottische Unternehmen Artemis Intelligent Power (AIP). Schottland hatte zu Beginn des Jahres seine Klimaschutzziele verschärft: Bis zum Jahr 2020 soll die 50 Prozent-Marke bei grünem Strom erreicht werden, bis 2030 dann eine weitestgehend kohlenstofffreie Stromerzeugung.

 

RWE plant 2.000 MW Braunkohlekraftwerk in NRW:
Mit einer Leistung von 2.000 Megawatt plant RWE ein großes Braunkohlekraftwerk im Rheinischen Revier. Eine endgültige Entscheidung soll aber erst in einigen Jahren fallen. Das Genehmigungsverfahren für das Braunkohlekraftwerk am Standort Niederaußem soll bereits 2011 eingeleitet werden. Ob das Vorhaben dann tatsächlich umgesetzt werde hänge auch von den gesetzlichen Grundlagen bezüglich der Sicherheit der CO2-Speichertechnologie ab.

 

Südkorea plant 14 weitere Atomkraftwerke:
Südkorea plant eine drastische Ausweitung seiner nuklearen Energieerzeugungskapazitäten. Das sich mit seinem nordkoreanischen Nachbarn in einer Dauerkrise befindliche Land plant demnach 14 neue AKWs, um von dem Import fossiler Energieträger unabhängiger zu werden. Derzeit verfügt das Land bereits über 20 Reaktoren, die rund 30 Prozent des Energiebedarfs decken. Auch der Ausbau erneuerbarer Energien soll mit rund 27 Milliarden Euro gefördert werden.

 

RWE erhält Preis für zweifelhafte Lobbyarbeit:
Eine Gruppe von Nicht-Regierungsorganisationen (LobbyControl, Attac, Oxfam, Climate Action Network und weitere) hat RWE für unlautere Lobbyarbeit mit dem „Worst EU Lobbying Awards“ in der Kategorie Klimapolitik ausgezeichnet. Damit wollen die Initiatoren des Preises Firmen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken, die nach Meinung des Preiskomitees den Interessen der Allgemeinheit zuwiderhandeln.

 

Rekorderuption der Sonne bringt Magnetsturm und Störungen:
Die NASA hat von einer rekordverdächtigen Sonneneruption berichtet, wegen der die Erde demnächst einem Magnetsturm ausgesetzt sein werde. Solche Sonnenstürme hochenergetischer Teile beeinträchtigen die Satellitenkommunikation und können Navigations- oder Kommunikationssysteme in Flugzeugen und Satelliten komplett außer Funktion setzen. Auch Stromleitungen auf der Erde können bei besonders heftigen Eruptionen beeinträchtigt werden. Das russische Militär hat jedoch umgehend beruhigt: Der Sonnensturm sei nicht in der Lage, die Kampffähigkeit der russischen Raketentruppen zu beeinträchtigen. Die Weiterleitung aller Befehle unmittelbar an die (Atom-)Raketen-Startanlagen sei gesichert.
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.