Wirtschaft

Informationsdienst Wirtschaft, Energie und Unternehmen: 05.09.2011

NRW: allgemeines Geschäftsklima positiv, Unternehmen zunehmend skeptisch
Obwohl die wirtschaftliche Lage in Nordrhein-Westfalen gegenwärtig positiv ausfällt, sind die Wirtschaftsteilnehmer dennoch skeptischer gegenüber der Zukunft eingestellt, als noch im August. Dem ifo-Geschäftsklimaindex zufolge, wären die Erwartungen der Wirtschaft in der NRW erstmals wieder seit Oktober 2009 rückläufig. Durch die unsichere wirtschaftliche Lage der globalen Wirtschaft befürchten die Unternehmen eine Verringerung des Wachstums.
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Neugründungen in Baden-Württemberg in fast jedem Bereich rückläufig
Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hat einen starken Rückgang der Neugründungen für das 1. Quartal 2011 ermittelt. Im Vorjahresvergleich schrumpfte die Anzahl der neuen Unternehmen um 4.000 auf insgesamt 41.500. Das Entspricht einem Rückgang von 8,7 Prozent. Vor allem Nebenerwerbsgründungen gingen um 12,7 Prozent auf rund 16.900 Neugründungen zurück.
Es gibt aber auch Branchen, die ein mehr oder minder starkes Wachstum verzeichnen konnten.
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Android Smartphones machen fast die Hälfte des US-Marktes aus
Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android besitzen weiterhin einen sehr markanten Marktanteil in den Vereinigten Staaten. Laut Zählungen von Marketing- und Verbraucherinformationsunternehmen Nielsen, besitzen 40 Prozent der Smartphone-User in der USA ein Android Handy. Apple ist mit einem Marktanteil von 28 Prozent auf Platz zwei, gefolgt von Blackberry mit 19 Prozent und Windows Phone mit 7,1 Prozent.
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Lebensmittel als Müllprodukt
Zwischen 10 und 20 Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland jährlich auf den Müll geworfen. Aus einer Studie des Bundeslandwirtschaftsministeriums geht hervor, dass 84 Prozent dieser weggeworfenen Waren entsorgt werden, weil das Haltbarkeitsdatum abgelaufen war. Das Verlangen nach permanent frischer und reifer Ware auch außerhalb der Saison und zu jeder Jahreszeit fordert hier seinen Tribut. Während in Deutschland Millionen Tonnen an Lebensmitteln auf der Deponie verrotten, sind die Hungersnöte in Afrika so groß wie nie.
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Seehofer prognostiziert ein grünes Bayern
Bis 2020 sollen mindestens 35% des in Deutschland produzierten Stroms aus erneuerbaren Energien kommen. Bayern hingegen, will bis dahin 50% schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind umfangreiche Änderungen in der Energielandschaft des Bundeslandes nötig, wird doch über die Hälfte des Stroms aktuell aus AKWs gewonnen. Zu diesem Zweck sollen die Anstrengungen in jedem Bereich der Grünen Energien angezogen werden.
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Irans erster Atomreaktor läuft an
Am 12. September soll das erste iranische Atomkraftwerk nach über 30 Jahren Bauzeit, trotz Drohungen und Sanktionen der Weltgemeinschaft, offiziell eröffnet und an das Netz gehen. Was ein Konsortium aus Deutschen Firmen, darunter auch Siemens/KWU, angefangen hatte wurde mit russischer Hilfe nach zahllosen Verzögerungen und Komplikationen fertiggestellt. Das Kraftwerk soll 1.000 MW Strom liefern und weitere sind bereits in Planung. Der Iran setzt großes Vertrauen in das erste von vielen geplanten AKWs des Landes, auch nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima.
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IWF fordert mehr Binnenmarkt in Deutschland und mehr Geld in den Banken
Die IWF-Chefin Christine Lagarde hat Deutschland aufgefordert, im Falle einer deutlichen Abkühlung der Weltkonjunktur mit einem Konjunkturprogramm gegenzusteuern. „Wenn der Export, auf dem das deutsche Wirtschaftsmodell beruht, einbricht, dann könnte die Bundesregierung gegensteuern.“ Dies müsste dann über eine Belebung der Binnennachfrage erfolgen, was nicht nur gut für die deutsche Wirtschaft sei, sondern auch für die Nachbarländer. Bei einem möglichen Rückfall in eine Rezession wären dies die notwendigen Maßnahmen, „um eine drohende Abwärtsspirale abzuwenden“. Weiter heißt es: „Mit Blick auf Europa empfehlen wir, dass die Länder ihren Sparkurs an die veränderte Lage anpassen und wachstumsfördernde Maßnahmen ins Auge fassen.“
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Der Deutschen Bahn fehlen 100 Züge, Probleme für Winter angekündigt
Die Deutsche Bahn rechnet für den kommenden Winter mit Beeinträchtigungen im Fahrplan. Grund sind Probleme bei mehr als 100 bestellten Reservezügen. Für die Regionalzüge des Unternehmens Bombardier fehle die Zulassung, obwohl sie bereits seit 2009 hätten im Einsatz sein sollen. DB-Regio-Chef Frank Sennhenn: „Wir können unseren Kunden ja keine Züge zumuten, die nicht funktionieren.“
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BKA-Bericht: Wirtschaftsbetrüger richten Milliardenschäden an
Laut einem aktuellen Bericht des Bundeskriminalamts richten Wirtschaftskriminelle in Deutschland 2010 Schäden in der Höhe von 4,7 Milliarden Euro an. Das sind 25% mehr als noch ein Jahr zuvor. Der entsprechende BKA-Bericht „Bundeslagebild Wirtschaftskriminalität“ wird im Laufe der Woche vorgestellt, Teile des Berichts gelangten aber bereits in die Medien. Dabei legte die Zahl der entsprechenden Delikte nur um 1,5% auf 103.000 zu, allerdings erhöhte sich das Schadensniveau je Fall deutlich. Den größten Schaden richteten dabei mit rund zwei Milliarden Euro Betrüger an.
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BMW und SGL Carbon nehmen Kohlefaserwerk in USA in Betrieb
Der bayerische Automobilhersteller BMW und der Kohlefaserverbundspezialist SGL Carbon (Hauptsitz Wiesbaden) haben im nordwestlichen US-Bundesstaat Washington eine Fabrik für Kohlefaserverbundwerkstoffe (kurz: Carbon) in Betrieb genommen. Der dort produzierte ultrastabile Leichtbauwerkstoff soll in erster Linie in den Elektroautos BMW i3 und i8 eingesetzt werden, die ab 2013 erhältlich sein werden. Die beiden Partner bezeichneten das neue Werk mit Investitionskosten von rund 100 Millionen Euro als „Meilenstein für den Einsatz von Karbonfasern im industriellen Maßstab im Automobilbau.“
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Konkurrenz forciert Hetzjagd auf Apple
Das US-amerikanische Elektronikunternehmen Apple muss sich einer immer stärker werdenden Konkurrenz erwehren. Kurz nach der Ankündigung des Online-Versandhaus Amazon greift nun auch der japanische Elektronikkonzern Sony mit einem eigenen Tablet-PC das iPad an. Der Tablet-Markt ist stark am wachsen: Im laufenden Jahr dürfte sich die Zahl der verkauften Geräte auf 60 Millionen Exemplare fast vervierfachen. Dreiviertel der Produkte werden dabei voraussichtlich auf dem Begründer dieses Segments entfallen: Apple.
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Zweitgrößter Arbeitgeber US-Post fürchtet Pleite bis zum Winter
Die US-Wirtschaft kommt nicht zur Ruhe. Nun hat der zweitgrößte US-Arbeitgeber, das Staatsunternehmen US-Post (US Postal), eindringlich nach finanzieller Unterstützung des Staates gerufen: „Unsere Situation ist extrem ernst. Falls der Kongress nicht handelt, gehen wir pleite“, und das wohl möglich schon im kommenden Winter. Allein im ersten Halbjahr 2011 fiel ein Verlust von 2,6 Milliarden Dollar an.
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