Wirtschaft

Informationsdienst Wirtschaft, Energie und Unternehmen: 12.08.2011

Handelsblatt Spezial zu den Wirren auf den Finanzmärkten
Die Redaktion von AGITANO, dem Wirtschaftsforum für den Mittelstand, möchte auf ein Spezial der Tageszeitung „Handelsblatt“ hinweisen. Gabor Steingart, Chefredakteur bei dem Handelsblatt schreibt am heutigen Freitag: „Sie können mit Fug und Recht behaupten: An den Finanzmärkten ist seit Tagen der Teufel los. Die hohen Umsätze im Wertpapierhandel, die auffällig gestiegenen Preise für Anleiheversicherungen, die spürbare Zunahme von Leerverkäufen, im Fachjargon "naked short selling" genannt, zeigen uns unmissverständlich, was hier gespielt wird. Das jüngste Angriffsziel der Berufsspekulanten ist Frankreich, Europas zweitgrößte Volkswirtschaft.
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Google Plus greift spielerisch Facebook an
Der Internet- und Suchmaschinengigant Google greift mit seinem Social Network Google+ erneut den Platzhirsch Facebook an. Diesmal aber spielerisch. 16 Online-Spiele wurden auf der Plattform integriert, um die Nutzer von dem Konkurrenten wegzulocken. Die ersten spielbaren Titel sind Angry Birds, Crime City, Sudoku, Monster World und Zynga Poker. Facebook hat prompt reagiert und seine Spielefunktionen ebenfalls überarbeitet. Google+ wächst rasant: Rund einen Monat nach seinem Start hatte es, immer noch in der Beta-Phase, bereits 25 Millionen Mitglieder.
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Happy Birthday: Der PC wird 30 Jahre alt
Auf den Tag genau vor 30 Jahren hat IBM den ersten „Personal Computer“ vorgestellt. Damals war man wahrscheinlich noch davon ausgegangen, dass zehn Jahre später die Computer doppelt so leistungsstark, doppelt so teuer und auch doppelt so groß sein werden. Ein Irrtum, wenn man sich die Leistungsdaten des ersten PCs genau anschaut. Das am 12. August 1981 vorgestellte Gerät war mit dem klangvollen Namen IBM-Modell 5150 versehen. Obwohl er technisch nicht besser war als die Rechner der Konkurrenz wurde der IBM-PC zu einem Verkaufsschlager.
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Deutschland ist Schuld an der Euro-Krise – meint US-Starinvestor George Soros
George Soros,abwechselnd als Starinvestor und als Finanzgenie bezeichnet, gibt Deutschland die Schuld an der Eskalation der Euro-Krise. Konkret verleiht er der Krise sogar ein Gesicht: Bundeskanzlerin Angela Merkel. Soros wirft ihr eine falsche Strategie vor sowie zu langes Zögern. Aber wer ist George Soros eigentlich? Den Grundstock seines Reichtums legte er nicht mit langfristigen Investitionen, die auf solide Werte und unternehmerisches Handeln aufbauen, sondern mit Spekulationen gegen die französische Großbank Société Générale. Ein französischer Zentralbanker zog einen historisch motivierten Vergleich: „Solche Leute hätte man früher geköpft!“
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Aus gegebene Anlass legt die AGITANO-Redaktion an dieser Stelle einen Hintergrundbericht vom 17.05.2011 über den Großspekulanten George Soros sowie die Anfänge der Euro-Krise Anfang 2010 wieder auf.

"Aus der Goldblase entweicht die Luft – Großspekulanten machen Kasse"
George Soros, als US-Star-Investor bekannt, hatte bereits Anfang Februar 2010 – also zu Beginn der Euro-Krise – auf dem World Economiv Forum in Davos die rasante Gold-Rally scheinbar beiläufig als die „ultimative Blase“ bezeichnet. Pikanterweise hatte Soros allerdings damals laut Medieninformationen noch kaum in Gold investiert. Der jetzt erfolgte großvolumige Ausstieg der "Star-Investoren" aus dem Gold – der bisherige Höchststand war Anfang Mai 2011 mit rund 1.550 Dollar erreicht worden – könnte im Umkehrschluss daher auch auf die Einschätzung einer Konsolidierung des Staatsanleihemarktes hinweisen. Im ersten Quartal hat sich George Soros nun laut Berichten der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC von fast seinen gesamten Gold-Beständen in Höhe von rund 800 Millionen Dollar getrennt
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Ein neuer Wind in Paris: Offshore Projekte werden vorangetrieben
Auch in der Atomnation Frankreich wird der drang nach erneuerbaren Energien langsam stärker. Bis 2020 soll der Anteil der Erneuerbaren von 10% auf 23% ansteigen. Zu diesem Zweck soll die Konstruktion von fünf neuen Offshore-Windparks April 2012 entlang der Küste Frankreichs beginnen. Dessen Fertigstellung wird für das Jahr 2015 erwartet und um die 600 Turbinen sollen gemeinsam insgesamt 3.000 Megawatt Strom liefern. Ein weiteres Offshore-Projekt mit der selben Nennleistung wird mit dem Baubeginn des Ersten ausgeschrieben werden.
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Britanien droht mit Internet Zensur – Anonymous droht zurück
Um den Krawallen in Großbritannien Herr zu werden, hatte der englische Premierminister David Cameron gedroht, bestimmte Webseiten und Kommunikationsdienste zu sperren. Das gefällt den selbsternannten Beschützern von Rede-, Informations- und Internetfreiheit Anonymous überhaupt nicht. Heutzutage hätten die Bürger niemanden der auf ihrer Seite stünde weil die korrupten Regierung nur ihr eigenes oder das Wohl der großen Firmen im Sinn hätten. Während Anonymous auch die brutale und fehlgeleitete Gewallt der britischen Jugend verurteilt, sind die Ursachen ihrer Perspektivlosigkeit letztendlich bei den Entscheidungen der Regierung zu finden.
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Energieverbrauch: Heizen nimmt ab – Kühlen nimmt zu
Wir wenden immer weniger Energie für die Heizung unserer Gebäude auf. Die Heizratgeberseite co2online hat nach der Auswertung von über einer Millionen Gebäudedaten einen definitiven Abwärtstrend feststellen können. Eine effizientere Heizung und bessere Dämmung war in der Vergangenheit das Hauptaugenmerk. Jedoch wurde dabei ein anderer wichtiger Aspekt lange außen vor gelassen: Effizientere Kühlung. Das Ergebnis einer Studie sagt vorraus, dass wir wahrscheinlich in den nächsten 20 Jahren bis zu doppelt soviel Energie für die Kühlung unserer Gebäude aufwenden werden.
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Seltene Erden und Metalle im Wert von 33 Billionen Dollar in der Tiefsee
Die Internationale Meeresbodenbehörde (ISA) hat unglaubliche Rohstoffreserven auf dem Meeresboden ausgemacht. Der Behörde nach lagern Rohstoffe wie Kupfer, Nickel und seltenen Erden wie Lanthan (Mischmetall) und Neodym (Starke Magnete, UV Gläser) mit einem aktuellen Marktwert von 33 Billionen Dollar in sogenannten „Manganknollen“. Deutschland hat sich schon 2006 die Abbaurechte für ein Gebiet mit einer Fläche von 75.000 Quadratkilometer zwischen Hawaii und Mexiko gesichert. Wirtschaftliche Methoden, die die Metalle aus den Manganknollen herauslösen, stehen noch in den Sternen aber weltweit arbeiten Wissenschaftler fieberhaft an einer Lösung.
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Mit Tattoo Herz und Gehirn Funktionen messen
Forscher der University of Illinois waren in der Lage, eine 50 Mikrometer dicke (0,050 Millimeter) elektronische Membran zu entwickeln, die mithilfe einer wasserlöslichen Plastikfolie wie ein entfernbares Tattoo auf der Haut eines Menschen aufgetragen werden kann. Erstmal in Position kann der Sensor elektrische Impulse im Bein, Herz und Gehirn registrieren und messen. Leider ist das Elektro-Tattoo nicht ohne seine Nachteile. Weil die menschliche Haut permanent neue Zellen herstellt konnte der Sensor nicht länger als 24 Stunden getragen werden. Somit müsste er immer wieder durch einen neuen ersetzt werden.
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