Wirtschaft

Informationsdienst Wirtschaft, Energie und Unternehmen: 13.12.2011

13. Dezember 2007: 4. Jahrestag des EU-Vertrags von Lissabon – ein Rückblick
Der Vertrag von Lissabon (auch EU-Grundlagenvertrag bzw. EU-Reformvertrag) wurde auf den Tag genau vor vier Jahren am 13. Dezember 2007 unter portugiesischer Ratspräsidentschaft in Lissabon unterzeichnet. In Kraft trat er dann am 01. Dezember 2009. Der Vertrag von Lissabon ging in der Konsequenz aus dem seit der Jahrtausendwende ausgehandelten, dann aber gescheiterten Verfassungsvertrag für Europa hervor, der 2005 in Referenden in Frankreich und den Niederlanden abgelehnt worden war. Anlässlich des vierten Jahrestages hier die bedeutendsten Änderungen auf einen Blick – aktuell auch als Hintergrundinformation zu dem EU-Gipfel am letzten Freitag… vollständiger Artikel: hier).

Kanada steigt als erstes Industrieland aus dem Kyoto-Protokoll aus
Kanada hat nicht ganz überraschend dem Kyoto-Protokoll den Rücken gekehrt und ist aus dem Vertragswerk ausgestiegen. Das nach der Fläche gemessen zweitgrößte Land der Erde hat offensichtlich zwei Gründe – einer wird als Begründung angeführt, der zweite liegt auf der Hand: Kanada müsste Strafe zahlen, weil es die vereinbarte Reduzierung seiner Treibhausgas-Emissionen nicht schafft. Die Umweltbelastungen durch die boomende Ölsand-Industrie sind einfach zu groß. Durch das jetzige Aussteigen aus dem Vertrag noch vor Jahresende werden die Strafzahlungen vermieden. Der offiziell angegeben Grund: Das Kyoto-Protokoll sei gescheitert… (vollständiger Artikel: hier).

Der Versicherer Allianz will Eon das größte deutsche Gasnetz abkaufen
E.ON, der größte deutsche Enenergieversorger, will seine Erdgas-Tochter Ruhrgas zerschlagen und das 12.000 Kilometer lange Gasnetz an die Allianz, den weltgrößten Versicherer verkaufen. Die Gespräche seien bereits weit fortgeschritten. Durch das Gasnetz der Ruhrgas strömt mehr als die Hälfte des in Deutschland verbrauchten Erdgases… (vollständiger Artikel: hier).

230-Mio.-Steuerbetrug mit CO2-Emissionsrechten – auch die Deutsche Bank im Verdacht
Sechs Händler von CO2-Emissionsrechten haben mit einem Steuerbetrug bei der Umsatzsteuer den Staat um mehr als 230 Millionen Euro betrogen. Insgesamt ist ein Netzwerk aus 170 Personen im Visier der Ermittler. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft auch gegen Mitarbeiter der Deutschen Bank, denn ohne ihr dazutun sei der Betrug offenbar gar nicht erst möglich gewesen… (vollständiger Artikel: hier).

Bionische Kontaktlinse projiziert Informationen direkt auf die Netzhaut
Ein Forscherteam der Universität von Washington in Seattle (USA) und der finnischen Aalto-Universität in Espoo haben gemeinsam eine bionische Kontaktlinse entwickelt. Sie ist auf den ersten Blick eine ganz normale Kontaktlinse, in ihr verbirgt sich jedoch jede Menge High-Tech: Sie soll künftig Bildschirme ersetzen, indem die Informationen direkt auf die Netzhaut projiziert werden… (vollständiger Artikel: hier).

Wikipedia zieht Streik gegen US-Gesetz SOPA in Betracht
Wikipedia zieht gegen den Entwurf des US-Anti-Piraterie-Gesetzes „Stop Online Piracy Act“ (SOPA) ins Feld. Sollte SOPA in seiner gegenwärtigen Form in Kraft treten würde es unter anderem dem US-Generalanwalt die Möglichkeit geben, Suchmaschinen zu der Entfernung von rechtswidrigen Inhalten zu zwingen und Internetseiten außerhalb der USA zu blockieren. Große Internetunternehmen wie Google, Yahoo oder eBay, aber auch Social Media Seiten wie Facebook oder Twitter zählen zu den Gegnern von SOPA. Wenn dieses Gesetz verabschiedet wird, würde ein bemerkenswerter Anteil der Inhalte auf diesen Seiten verschwinden oder in Amerika blockiert werde… (vollständiger Artikel: hier).

Bayern und Tschechien – grenzübergreifende Zusammenarbeit im Fokus
Die länderübergreifenden Kooperation mit Bayerns Nachbarn sind weiter auf einem guten Weg. Neben gemeinschaftlichen Projekten mit Bayerns wichtigsten Handelspartner Österreich, pflegt der Freistaat auch ausgedehnte Kooperationsprogramme mit Tschechien. Hier wurden im Rahmen des EU-Förderprogramms INTERREG IV A, bei dem die grenzübergreifende Zusammenarbeit beim dem Ausbau der Lebens- Natur- und Wirtschaftsräume in den Grenzregionen gefördert wird, 19 weitere Projekte ausgewählt und mit einem Fördervolumen von insgesamt 7,2 Millionen Euro bezuschusst… (vollständiger Artikel: hier).
 

 

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