Wirtschaft

Informationsdienst Wirtschaft, Energie und Unternehmen: 16.06.2011

Sarkozy: Rohstoffmärkte „sind ein Witz“ und zieht Mafia-Vergleich
Der französische Präsident Sarkozy hat sich für seine derzeitige Präsidentschaft der G-20-Gruppe führender Wirtschaftsnationen die Regulation der Rohstoffspekulation auf die Fahne geschrieben: Die zunehmenden Preisschwankungen an den Märkten seien eine akute Gefahr für das Wirtschaftswachstum. Sarkozy: „Diese Märkte sind ein Witz.“ Die Argumente der Finanzjongleure, dass europäische Handelsplätze nicht durch Regeln beeinträchtigt werden dürften, die an anderen Orten nicht bestehen, wies er entschieden zurück: „Wenn ein Land die Mafia nicht bekämpft, sollen wir alle deswegen die Mafia nicht mehr bekämpfen?“ (Weiter: http://bit.ly/ioZYL3)

 

Griechen demonstrieren für soziales Augenmaß bei den Sparplänen
Von der Misswirtschaft Griechenlands der vergangenen Jahre hat nur ein kleinerer Teil der Bevölkerung überproportional profitiert, für die drakonischen Sparbemühungen soll jedoch vor allem die breite Masse der Mittel- und Geringverdienenden den Kopf hinhalten. Dagegen verschärfen sich nun die Proteste auf der Straße, Generalstreiks sind angekündigt, Behörden, Ministerien und Banken werden bestreikt. Zehntausende wütender Demonstranten skandierten gestern vor dem Abgeordnetenhaus in Athen „Diebe, Verräter. Wo ist unser Geld geblieben?“ (Weiter: http://bit.ly/k5PFZA)

 

Rasante Entwicklung der Medienbranche und des Werbemarkts bis 2015
Medienbranche: Price Waterhouse Coopers (PwC) hat eine Studie über die Entwicklung des Medienmarktes herausgegeben. Zwei Trends dürften dabei in den nächsten Jahren besonders ins Gewicht fallen…
Werbemarkt: PwC geht davon aus, dass die Werbekunden dann bereits 2015 rund ein Drittel ihres Budgets in Online-Werbung investieren werden – mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 13 Prozent auf dann 130 Milliarden Dollar von insgesamt rund 578 Milliarden Dollar an weltweiten Werbeausgaben. (Vollständiger Artikel: http://bit.ly/k1JAWR)

 

Solarthermisches 800 MW Kraftwerk in Kalifornien
Im kalifornischen Bezirk Riverside soll ein Solarthermie-Kraftwerk („CPV-Sentinel“-Kraftwerk) mit einer Leistung von 800 Megawatt (MW) gebaut werden. Die Miteigentümer des geplanten 900-Millionen-Dollar Kraftwerks… (Weiter: http://bit.ly/lzSvlh)

 

SCHOTT Solar reduziert das Gewicht von Photovoltaik-Modulen um 60%
SCHOTT Solar hat auf der Intersolar Europe 2011 in München eine Konzeptstudie für die nächste Generation von Photovoltaikmodulen vorgestellt. Durch ein neues Leichtgewichtsmaterial für die Rückseite der Module, das bereits unter anderem im Flugzeugbau eingesetzt wird, kann das Gewicht gegenüber herkömmlichen Glasfolienmodulen um bis zu 60 Prozent reduziert werden – bei gleicher Belastbarkeit… (Weiter: http://bit.ly/juGUpu)

 

45 MW Photovoltaik-Anlage in Köthen bis Ende August fertig gestellt
Bereits Ende 2010 wurden auf dem ehemaligen Militärflugplatz in Köthen (Sachsen-Anhalt) fünf Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung von rund 23 MW in Betrieb genommen. Der Zubau der restlichen 22 MW durch die deutsche Eco AG soll nun bis Ende August abgeschlossen sein… (Weiter: http://bit.ly/j9g7Pf)

 

Bertelsmann organisiert Buchclub-Sparte um, nun auch für Nicht-Mitglieder
Der größte deutsche Medienkonzern Bertelsmann löst sein ursprüngliches Kerngeschäft mit Buchclubs als eigenen Geschäftsbereich auf. Ende Mai waren bereits die französischen Buchclubs verkauft worden… (Weiter: http://bit.ly/ki8qha)

 

Gagfah verklagt nun seinerseits die Stadt Dresden auf 800 Mio. Euro
Die Stadt Dresden hat kürzlich die zum US-Finanzinvestor Fortress gehörende Immobiliengesellschaft Gagfah auf eine Milliarde Euro Schadensersatz verklagt. Gagfah wird Vertragsbruch vorgeworfen, sie soll sich bei den 48.000 gekauften Wohnungen nicht an die vereinbarten Regeln zum Mieterschutz („Sozialcharta“) gehalten haben… (Weiter: http://bit.ly/kejGHF)

 

Ackermanns Ziehsohn Wieandt wechselt zur Credit Suisse
Axel Wieandt, bis März 2010 Chef der Skandal- und Pleitebank Hypo Real Estate, die aufgrund katastrophaler Managementfehler letztendlich im Zuge der Finanzkrise mit Milliarden Euro vom Staat gerettet werden musste… (Weiter: http://bit.ly/iJ2gBQ)

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