Wirtschaft

Informationsdienst Wirtschaft, Energie und Unternehmen: 18.08.2011

Finnland hilft Griechenland, aber nur gegen einen Pfand
16 Länder sind an dem zweiten, 109 Milliarden Euro großen Rettungspaket für Griechenland beteiligt. Finnland stellt nur 1,7% des Pakets, ist aber dennoch einer der wichtigeren Partner bei der Griechenland-Hilfe. Der Grund dafür, ist das „AAA“ Rating des Landes. Das im Norden gelegene, fünf Millionen Einwohner starke Finnland, ist eines der sechs „AAA“ Länder die es in Europa noch gibt. Finnland lässt sich seine Hilfe jedoch bezahlen: in der Form von Pfand. Athen zahlt eine Kaution an Helsinki, die dort in risikoarme Anleinen investiert werden.Wenn Athen seinen Aufgaben und Verpflichtungen erfüllt, wird das Geld von Finnland wieder zurückgezahlt.
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Ratingagenturen enger miteinander verbunden als angenommen
Idealerweise sollten Ratingagenturen neutral und voneinander unabhängig sein. Bei den zwei größten Ratingagenturen der Welt, Moody’s und Standard & Poors (S&P), ist dies jedoch nicht der Fall. Nach einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger sind die beiden Agenturen enger miteinander verbunden als zuvor angenommen. Moody’s und S&P werden größten Teils von den gleichen Aktionären kontrolliert. Durch deren Einfluss wäre es zu erwarten, dass die Konkurrenz zwischen den Ratingagenturen verzerrt ist. Tatsächlich hat die amerikanische Regierung bereits Ermittlungen gegen S&P eingeleitet.
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Höchste Anzahl an Erwerbstätigen seit Wiedervereinigung
Die Zahl der Erwerbstätigen ist im zweiten Quartal auf seinen höchsten Stand seit 21 Jahren geklettert. Laut dem Statistischen Bundesamt waren rund 41 Millionen Menschen zwischen April und Juni in Deutschland beschäftigt. Im Vorjahresvergleich entspricht das einem Wachstum von 1,4%. Wenn saisonale Schwankungen außen vor gelassen werden, ist es immer noch ein Plus von 0,4% gegenüber 2010.
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Polen will Kohle Förderung ausweiten – Ostbrandenburg betroffen
Die Frage nach einer sicheren und unabhängigen Energieversorgung hat in der Welt an Bedeutung gewonnen. Auch Deutschlands Nachbar Polen möchte sich von dem Rest der Welt in Energiefragen unabhängiger machen. Dafür hatte das Land bisher nur eine Antwort: Kohle. 90% der Energieerzeugung in Polen wird aus dem Rohstoff Kohle gewonnen. Erneuerbare Energien bilden nur einen kleinen Anteil an der Stromversorgung. Deswegen soll in der Nähe der polnischen Seite des angrenzenden Ortes Gruben, östlich der Neiße, ein Braunkohletagebau und ein dazugehöriges 3.000 Megawatt Kohlekraftwerk entstehen.
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Videospiele können Aggressivität steigern, aber auch Verbrechen verhindern
Gewalttätige Videospiele tauchen immer wieder in den Medien auf, wenn es um brutale Verbrechen geht. Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, die zusammen mit der Baylor University und der University of Texas at Arlington erstellt wurde, zeigt, dass ein langfristiger und intensiver Konsum von gewalttätigen Videospielen zu einem erhöhten Maß an Gewaltbereitschaft führen kann, und so zu mehr Gewalttaten. Die Wissenschaftler haben jedoch auch eine andere, gewichtigere Entdeckung gemacht: Videospiele binden potentielle Täter an den Computer oder die Konsole und geben ihnen so weniger Zeit, Straftaten zu begehen.
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Hybrid-System: Solaranlage liefert Wasserstoff
Wasserstoff ist in der Wissenschaft ein beliebter Energieträger. Bei seiner Verbrennung entsteht nur Wärme und Wasser. Außerdem kann aus Wasserstoff mehr Energie gewonnen werden als aus einer vergleichbaren Menge Öl. An der Duke University in Durham, North Carolina, hat der Ingenieur Nico Hotz deshalb ein Photovoltaik Hybrid-System entwickelt, das Wasserstoff erzeugt und somit einen höheren Wirkungsgrad als gebräuchliche Solaranlagen besitzt. Der erzeugte Wasserstoff könnte dann sofort in einer Brennstoffzelle genutzt oder in Wasserstofftanks gespeichert werden.
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Strengere Kontrollen bei Geothermie Bohrungen in Baden-Württemberg
Wegen den in Leonberg und Renningen durch Geothermie-Bohrungen verursachten Schäden an Häusern und Grundstücken, hat Umweltminister Franz Untersteller strengere Maßstäbe bei Bohrungen angekündigt. „Wir brauchen die Geothermie als Baustein der Energiewende. Aber wir werden sie nur nutzen können, wenn wir sie technologisch beherrschen und Risiken minimieren“, so Untersteller.
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