Wirtschaft

Informationsdienst Wirtschaft, Energie und Unternehmen: 21.11.2011

Post habe 2,5-5 Mrd. Euro zu viel Porto verlangt
Private Konkurrenten der Deutschen Post werfen dem Konzern vor, seit 2002 zu hohe Portogebühren verlangt zu haben. Dadurch hätten die Verbraucher im Laufe der Jahre zwischen 2,5 bis 5 Milliarden Euro zu viel bezahlt. Dies gehe auf eine geheime Absprache des damaligen Post-Chefs Klaus Zumwinkel mit der Regulierungsbehörde zurück… (vollständiger Artikel: hier).

Krupp feiert sein 200-jähriges Bestehen
Der Essener Stahlgigant Krupp hat am 20. November mit einem großen Festakt in der legendären Villa Hügel sein 200-jähriges Bestehen gefeiert. Auf die Frage, „wie kann ein Unternehmen 200 Jahre überleben?“ antwortete Gerhard Cromme, ThyssenKrupp-Aufsichtsratschef und designierter Nachfolger an der Spitze der Stiftung: Mit den langfristigen Perspektiven, die das Management vor allem dank der Krupp-Stiftung als ruhendem Aktionärs-Anker entwickeln könne. Und mit der Ausrichtung des Unternehmens auf das Gemeinwohl, die erst den Balance-Akt zwischen Stabilität und unternehmerischem Mut ermögliche… (vollständiger Artikel: hier).

China mit harten Auflagen gegen ausländische Elektroauto-Konkurrenz
China hat nach Angaben des größten europäischen Automobilkonzerns, Volkswagen, harte Auflagen für den Technologietransfer erlassen, die ausländischen Herstellern den Zugang zum chinesischen Markt erschweren. Anlässlich des Auftakts der internationalen Automesse in Kanton (Guangzhou) forderte VW-China-Chef Karl-Thomas Neumann, dass China die Anforderung komplett aufhebe und den Markt vollkommen öffne… (vollständiger Artikel: hier). 

Chevron wegen Bohrleck vor Brasilien in der Kritik
Der US-amerikanische Erdölkonzern Chevron ist wegen einem Leck in einem Bohrloch in 1.200 Metern Tiefe rund 370 Kilometer vor der brasilianischen Küste vor Rio de Janeiro in die Kritik geraten. Über die ausgetretene Menge Öls herrscht bislang noch Unklarheit. Der Betreiber Chevron sei am 7. November von dem brasilianischen Ölkonzern Petrobras auf das undichte Bohrloch aufmerksam gemacht worden… (vollständiger Artikel: hier).

KfW Förderung der Erneuerbaren spart jährlich 740 Mio. Euro ein
Um die Energiewende zu finanzieren sind riesige Mengen an Investitionen erforderlich. Oft ist jedoch der Mehrwert von Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft und Natur nicht sofort erkennbar. Eine Pressemitteilung der KfW-Bankengruppe hat nun die positiven Effekte seiner geförderten Projekte bei den Erneuerbaren in Worte und Zahlen gefasst. 2010 wurden durch Kredite und Förderungen der Bankengruppe der Bau von Anlagen im Wert von elf Milliarden Euro angestoßen…(vollständiger Artikel: hier).

RWE will sich mit Wagniskapital für Startups aus der Krise forschen
Der zweitgrößte deutsche Energiekonzern RWE ist mit der Privatbank Lampe eine strategisch Kooperation eingegangen. Zusammen wurde ein 115 Millionen Euro schwerer Investitionsfonds aufgelegt, der Technologie-Startups Wagniskapital zur Verfügung stellt, um erneuerbare Energien und Speichertechnologien zu erforschen… (vollständiger Artikel: hier).

EU rüstet gegen Manipulationen und Marktmissbrauch auf dem Strommarkt
Vor zehn Jahren wurden die Energiemärkte innerhalb der EU liberalisiert. Nun soll der Wettbewerb weiter gesteigert werden, indem Manipulationsversuche und Marktmissbrauch stärker unterbunden werden. Ab 2012 müssen sämtliche Transaktionen gemeldet werden. Denn auch wenn es im Einzelfall oft nur um Centbeträge geht, summiert sich dies – laut Branchenbeobachtern – auf das Jahr hochgerechnet auf hunderte Millionen Euro, die von Energiehändlern durch Preismanipulationen abgeschöpft werden… (vollständiger Artikel: hier).

Warnstreiks in den Ostdeutschen Stahlbetrieben
Am heutigen Montagmorgen haben in zehn ostdeutschen Stahlbetrieben Warnstreiks begonnen. Bis zu 1.500 Beschäftigte legen laut der IG Metall für zwei Stunden ihre Arbeit nieder. Die Gewerkschaft will damit die Arbeitgeber zu einem Angebot bewegen – nach zwei Treffen der Tarifpartner haben die Arbeitgeber immer noch kein eigenes Angebot vorgelegt…
(vollständiger Artikel: hier).

In Bayern und Baden-Württemberg lernt sich es am besten
Lernen ist nicht nur auf die schulische Laufbahn beschränkt. Lebenslanges Lernen ist essentiell für die berufliche Entwicklung und auch für unsere schnelllebige Gesellschaft, in dem wir uns befinden. Der deutsche Lernatlas der Bertelsmann Stiftung hat die insgesamt 412 Kreise und kreisfreien Städte der Bundesrepublik auf ihre Möglichkeiten, Bedingungen und ihr Umfeld für lebenslanges Lernen überprüft… (vollständiger Artikel: hier).

Die Kommunen in Bayern erhalten so viel Geld wie noch nie
Die einzelnen Kommunen und Kreise in Bayern können sich dieses und nächstes Jahr auf einen außerordentlichen Geldregen freuen. Der kommunale Finanzausgleich in Bayern wird sich 2012 insgesamt auf 7,26 Milliarden Euro belaufen, der höchste Ausgleich aller Zeiten. Er bedeutet „eine faire Beteiligung der Kommunen an der Prosperität des Landes und ist ein wuchtiges Signal“…(vollständiger Artikel: hier).

 

 

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