Wirtschaft

Informationsdienst Wirtschaft, Energie und Unternehmen: 23.09.2011

US-Satellit wird zwischen 18 und 24 Uhr auf die Erde stürzen
Am heutigen Freitagabend irgendwann zwischen 18 und 24 Uhr MEZ wird der sechs Tonnen schwere ausrangierte Forschungssatellit UARS auf die Erde stürzen. Der Weltraumschrott werde zwar beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auseinanderbrechen, aber nicht vollständig verglühen. Die genaue Absturzstelle ließ sich bislang nicht berechnen, allerdings dürften die Reste im Pazifik niedergehen. Zuvor wird der Satellit noch einmal über Europa hinwegfliegen (siehe Flugroute).
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Jeder Siebte, eine Milliarde Menschen, hungern
Die Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond- Gesellschaften (IFRC) hat am Donnerstag den Weltkatastrophenbericht 2011 veröffentlicht. Darin wird vor allem der enorme Preisanstieg bei Lebensmitteln und Grundnahrungsmitteln kritisiert, der besonders die Ärmsten der Welt trifft, deren karge Einkommen gerade einmal das nötigste für den täglichen Bedarf abdecken. Die großflächige Spekulation mit Nahrungsmitteln, die sich in den letzten Jahren dramatisch verstärkt hat, raubt diesen Menschen die Existenzgrundlage, mit der Folge, dass weltweit eine Milliarde Menschen – jeder Siebte – hungert.
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Hewlett-Packard trennt sich von Léo Apotheker
Léo Apotheker wurde nach nur elf Monaten an der Spitze von Hewlett-Packard rausgeworfen. Unter seiner Regie hat das Unternehmen rund die Hälfte seines Börsenwertes verloren – rund 48 Milliarden Dollar. Mehr als der Durchschnitt der Aktienwerte. Mit bekanntwerden seines Abtritts stieg der Kurs wieder. Grund ist die Unzufriedenheit mit der von dem Ex-SAP-Chef Apotheker eingeschlagenen Entwicklung. Er wollte den Konzern grundlegend ändern.
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G-20 und BRIC-Staaten einig bei Stabilisierung der Finanzmärkte
Am Donnerstag haben die Finanzminister und Notenbankchefs der Gruppe der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) zu der Schuldenkrise, dem instabilen Bankensystem und den turbulenten Finanzmärkten in Washington D.C. getagt. Grund sind die am heutigen Freitag beginnenden Halbjahrestagungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. In einem am Donnerstagabend veröffentlichten Communiqué hieß es hierzu: „Wir verpflichten uns, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Stabilität des Bankensystems und der Finanzmärkte wie erforderlich zu gewährleisten.“
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Nur noch drei Monate Ackermann
Die Deutsche Bank plant den Wechsel an der Vorstandsspitze schon früher als bislang angedacht. Vorstandschef Josef Ackermann soll seine Geschäfte demnach bereits Anfang nächsten Jahres an seine beiden designierten Nachfolger Jürgen Fitschen und Anshu Jain übergeben. So soll auch bereits der Geschäftsplan für das kommende Jahr, der in diesen Wochen erarbeitet wird, die Handschrift der neuen Chefs tragen.
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Berlusconi hat doch nicht mit acht Prostituierten in einer Nacht geschlafen
Dem italienischen Ministerpräsidenten Berlusconi machen die abgehörten Telefonate aus dem Jahr 2009 immer mehr zu schaffen. Die Telefonate wurden im Zuge der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bari zu der berühmt gewordenen Prostitutionsaffäre abgehört (Bunga Bunga Partys). Anfang September erregte noch Berlusconis Verunglimpfung des Heimatlandes die italienischen Gemüter. So hatte er in einem der abgehörten Telefonate gesagt: „Man kann mir nichts vorwerfen. Die Leute können sagen, dass ich vögele. Das ist das Einzige. In ein paar Monaten werde ich fortgehen, um mich um meinen eigenen Kram zu kümmern. Ich verlasse dieses Scheißland, bei dem ich kotzen könnte.“
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Netzbetreiber planen mit Milliardeninvestitionen neue Stromtrassen
Die Netzbetreiber haben erste konkrte Schritte angekündigt, das Stromnetz in Deutschland auf den für die Energiewende notwendigen Stand zu hieven. Die Netzbetreiber der ehemals zu den großen Energiekonzernen Eon, RWE und Vattenfall gehörenden Tennet, 50 Herz, Amprion sowie die Transportsparte von EnBW planen neue Hochspannungsleitungen quer durch Deutschland. Damit soll gewährleistet werden, dass der durch die Erneuerbaren Energien dezentral erzeugte Strom auch die großen Industrie- und Bevölkerungszentren im Süden und Westen der Republik erreicht.
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Ein zweiter Impfstoff gegen Malaria entwickelt
Bislang wurden weltweit rund 100 verschiedene Ansätze für einen Malaria-Impfstoff entwickelt. Mit dem neuen Impfstoff MSP3 existiert jetzt allerdings erst der zweite, bei dem sich ein wirklicher Schutz gegen die Krankheit nachweisen lässt. Der Impfstoff wurde an dem französischem Institut Pasteur entwickelt. Die Wirkung basiert auf der Tatsache, dass manche Erwachsene in Afrika immun werden, weil sie permanent mit der Krankheit in Kontakt kommen. Verantwortlich ist das Protein MSP3, das den Körper dazu bringt, Antikörper gegen den Malaria-Parasiten auszubilden.
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Kinderbetreuung und Bestattungsunternehmen: Hessischer Gründerpreis 2011
Eigeninitiative und Unternehmerischer Mut, das sind die zwei Hauptmerkmale die der Hessische Gründerpreis auszeichnen soll. Den Drang, innovative Geschäftsideen zu implementieren, durchzusetzen und auch in turbulenten Zeiten an ihnen festzuhalten. „Wer unter privaten oder beruflich erschwerten Bedingungen den Weg in die Selbständigkeit wählt, braucht neben guten Ideen und Know-how vor allem eine gehörige Portion Mut.“
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Werbekampagne: Germany at its Best: Nordrhein-Westfalen
Mit besonderem Augenmerk auf den internationalen Markt startete am 22. September 2011 die Standortmarketingkampagne „Germany at its best: Nordrhein-Westfalen“ in Zusammenarbeit zwischen dem Wirtschaftsministerium und NRW.INVEST. Durch die Kampagne sollen die besonderen Leistungen von NRW in allen Bereichen, von Wirtschaft bis Kultur und Kunst, in den Vordergrund gestellt und dadurch ausländische Investoren angesprochen werden. Dabei wird Vertretern aus Städten und Regionen, der Wissenschaft, Wirtschaft sowie der Kultur und dem Sport die Möglichkeit geboten, ihre Bestleistungen im Rahmen der Kampagne zu vermarkten und dem Rest der Welt zu präsentieren.
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Naturstromspeicher: Die mögliche Zukunft der Stromversorgung
Einer der größten Probleme bei Erneuerbaren Energien wie Windkraft ist die fluktuierende Strohmausbeute, die mit wechselnden Windgeschwindigkeiten einhergeht. Um Energieengpässe zu vermeiden, ist die Speicherung von überschüssiger Energie nötig um die windschwachen Perioden auszugleichen. Doch die möglichen Stromträger wie Wasserstoff befinden sich oft noch im Entwicklungsstadium. In der schwäbischen Stadt Gaildorf will man das Problem mit einem altbewährten Energieträger lösen: mit Wasser.
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Neutrinos: Teil von Einsteins Relativitätstheorie möglicherweise widerlegt
Einstein, der Vater der modernen Physik, hatte mit seiner Relativitätstheorie die wissenschaftliche Landschaft grundlegend verändert. Ein Bestandteil der Theorie ist, dass keine Materie schneller sein kann als das Licht da hierfür eine unendliche Menge an Energie nötig wäre. Diese Aussage wurde auch durch wissenschaftliche Erkenntnisse Unterstützt, bis jetzt. Forscher der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) haben ultraleichte Teilchen entdeckt bei denen Test ergeben haben, dass diese sich schneller als das Licht fortbewegen können.
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