Wirtschaft

Innovationsdynamik der deutschen Unternehmen weiterhin hoch

Laut einer Umfrage der DIHK unter 1.100 Unternehmen, darunter zwei Drittel kleine und mittlere Betriebe mit maximal bis zu 250 Mitarbeitern (KMU), wollen 51 der Unternehmen ihre Investitionsanstrengungen in 2012 sogar noch weiter erhöhen, 46% planen keine Veränderungen und lediglich 3% planen eine Reduktion. Dies zeige die nach wie vor gute Geschäftszuversicht sowie die insgesamt noch als gut eingeschätzten Rahmenbedingungen für Forschung, Entwicklung und Innovation am Standort Deutschland.

Die Umfrage zeigt aber auch, dass Fachkräftemangel und auch Finanzierungsprobleme zunehmend die positive Entwicklung beeinflussen. Rund 57% der innovationsaktiven Unternehmen berichten bereits aktuell von Beeinträchtigungen durch den Mangel an Fachkräften. Für 56% ist daher auch der Ausbau der Fachkräftebasis das zentrale Anliegen zur Verbesserung des Innovationsstandortes Deutschland. Von dem Fachkräftemangel seien vor allem die technikorientierten Branchen wie Fahrzeugbau und Elektrotechnik, aber auch die Gesundheitswirtschaft betroffen. Dagegen wollen die Unternehmen vor allem durch eine bessere Nutzung des heimischen Potentials angehen und auch die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer weiter ausbauen. Aber auch die Erleichterung der Zuwanderung ausländischer Fachkräfte sei laut der DIHK ein wichtiger Baustein in dem Gesamtkonzept. DIHK-Präsident Driftmann sieht bei möglichen Finanzierungsengpässen der Realwirtschaft aufgrund einer Kreditklemme, ausgelöst durch Schulden- und Bankenkrise, die Politik in der Pflicht: Die Politik könne „einiges tun, um die Finanzierungssituation der Betriebe zu verbessern. So sollte degressive AfA wieder eingeführt, die Unternehmensteuerreform korrigiert und der Rechtsrahmen für Beteiligungskapital verbessert werden.“ (Link zu dem DIHK-Innovationsreport 2011.)

 

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